Musik und Gemeinschaft

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Seniorennachmittag in Wißgoldingen

Der Seniorennachmittag in Wißgoldingen: eine Würdigung der älteren Generation. Welcher Gedanke hinter dem Dorfverein steht und was im Ort geboten ist.

Waldstetten-Wißgoldingen

Ein verändertes Konzept und mehr Mitwirkung der Gäste erlebten die Besucher des Seniorennachmittags Anfang November in der Kaiserberghalle in Wißgoldingen. Drei Jahre coronabedingte Pause hatte den Organisatoren die Möglichkeit geboten, den gewohnten Programmablauf abzuwandeln.

Nach dem musikalischen Auftakt der Reichenbacher Alphörner hieß Schultes Michael Rembold die Besucher aus Waldstetten, Weilerstoffel und Wißgoldingen herzlich willkommen. Dabei blickte er auf die Coronazeit und die damit verbundenen Engagements von Ärzten, Apotheken und ehrenamtlich Tätigen zurück. Sein Dank ging auch an die Gäste für deren Lebenseinsatz zugunsten der Nachfahren. „Es wäre schön, wenn die jüngere Generation ihren Dank an Sie zeigen kann. So wie bei diesem Seniorennachmittag.“

Ein rühriges Team um Ortsvorsteherin Monika Schneider, bestehend aus dem Ortschaftsrat, Mitgliedern der Dorfgemeinschaft sowie den Machern von „Wir leben Dorfgemeinschaft“ mit Magdalene Rupp hatte den Nachmittag vorbereitet und bewirtete zuvorkommend die Besucher.

Der Bürgermeister ging in seiner Rede ebenso auf Baumaßnahmen in der Gemeinde sowie auf das Engagement in den zahlreichen Vereinen ein und schloss mit den Worten: „Friede ist das allerhöchste Gut.“

50 Jahre Stuifengemeinschaft

Ortsvorsteherin Monika Schneider hieß die Senioren aus Waldstetten mit Blick auf die Alphornbläser schmunzelnd willkommen: „Sie sind nun auf dem Berg angekommen.“ Und ergänzte anlässlich 50 Jahre Stuifengemeinschaft Jahr: „Auch wenn wir aufgrund des Stuifens nicht zueinander sehen, so eint er uns doch.“

Quartiersmanagerin Magdalene Rupp blickte auf die Entstehung und das Anliegen des Dorfvereins zurück. Schon bei der anfänglichen Umfrage in Wißgoldingen im Jahr 2020 und bei den daraufhin gegründeten Aktionsgruppen sei den Mitgliedern wichtig gewesen, dass viel Engagement von den Wißgoldinger Vereinen kommen und der Dorfverein das Dach darüber bilden solle.

Es tut sich einiges

Das Projekt „Wohnen und Begegnen“ auf dem Löwen-Areal erläuterte der Sprecher der Interessengemeinschaft, Thomas Pütz. Er stellte das Bauprojekt vor und hieß weitere Interessenten willkommen: „Wir sind noch in Goldgräberstimmung – wir können alles beeinflussen.“ Es solle ein seniorengerechtes Wohnen und Zusammenleben vieler Generationen werden.

Noch ein Projekt konnte Magdalene Rupp anhand eines kleinen Films vorstellen: Das KuKaff. Dieses vom Dorfverein im Bezirksamt eingerichtete Kultur-Kaffee lädt alle Generationen jeden Dienstag zum Café zur Marktzeit (14 bis 18 Uhr) und zum Abendtreff (18 bis 22 Uhr) ein.

Markus Bader und Alina Brühl von der Aktionsgruppe Jugend stellten sich und ihre Vorhaben vor. Sie hatten ein Gewinnspiel dabei, das sich reger Beteiligung erfreute: Zu gewinnen gab es ein Menü, gekocht von Schultes Rembold und Ortsvorsteherin Schneider im KuKaff.

Umrahmt wurde der Nachmittag von Auftritten der Kindergartenkinder von St. Johannes, dem Tanzkreis Wißgoldingen, den Reichenbacher Alphörnern sowie gemeinsamem Singen mit Egbert Klaus und seinem Akkordeon.

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