Beide Partner profitieren von Zusammenarbeit

Die Franz-von-Assisi-Schule baut ihre Bildungspartnerschaften aus. Nachdem Partner aus dem technisch-gewerblichen und dem kaufmännischen Bereich gefunden sind, rundet die Schule ihr Berufsspektrum mit zwei Einrichtungen der Stiftung Haus Lindenhof ab.

Die Zusammenarbeit besteht schon seit längerem, aber jetzt wurde es eine Partnerschaft mit Brief und Siegel zwischen Schule, Bischof-Ketteler-Haus und Seniorenheim St. Johannes. In die Bildungspartnerschaft bringe die Schule einiges ein. Schüler gestalten Spielnachmittage für Senioren oder behinderte Menschen mit, können mit Bewohnern spazieren gehen oder beim Einkauf helfen. Sie können älteren oder behinderten Menschen Freude bereiten und Feste in den Einrichtungen musikalisch und künstlerisch umrahmen. Bischof-Ketteler-Haus und St. Johannes können viel zurückgeben. Die Schüler lernen soziales Engagement. Das Unterrichtsfach Geschichte kann durch Erzählungen von Zeitzeugen bereichert werden. Im Fach Mensch und Umwelt sind gemeinsame Unterrichtsstunden geplant. Zudem sind Fachvorträge vorgesehen, in denen die Schüler soziale Einrichtungen und Berufe kennenlernen. Stefan Willbold, Schulleiter der Franz-von-Assisi-Schule, ist es wichtig, dass die Schüler über den Tellerrand blicken. "Mit St. Johannes und dem Bischof-Ketteler-Haus haben wir die Partner gefunden, die wir gewollt haben. Jahrelange gute Zusammenarbeit wurde mit der Bildungspartnerschaft neu strukturiert und besiegelt", sagt er. Alexandra Waibel, Leiterin von St. Johannes, und Maria Erker als zuständige Anleiterin freuen sich auf die Schüler. "Wir öffnen gerne unsere Türen für die Schüler. Sie sollen sich bei uns umsehen und ihre Erfahrungen machen", sagt Waibel. Andreas Rudolph, Hausleiter im Bischof-Ketteler-Haus, schließt sich an: "Die Schüler bringen frischen Wind in unser Haus. Es ist wichtig, Barrieren abzubauen."

Bürgermeister Michael Rembold wünscht der Partnerschaft Kreativität und Geduld. "Beide brauchen einander. Die sozialen Berufe bieten zukunftsträchtige, sichere Arbeit und benötigen Menschen, die Verantwortung übernehmen." Richard Meckes von BBQ Berufliche Bildung, der die Partner zusammenführte und die Vereinbarung zusammen mit Konrektor Gerhard Rosenfelder erstellte, stellt das soziale Engagement in den Vordergrund. Gleichzeitig könnten soziale Einrichtungen in Zeiten rückläufiger Schulabgangszahlen für ihre Berufe Interesse wecken. Die Schule verbessere ihre berufliche Bildung.

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