Die Bürger nehmen ihr Rathaus ein

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Tag der offenen Tür
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Am Tag der offenen Tür können die Waldstetterinnen und Waldstetter die Übergangsbleibe von Verwaltung und Polizei kennenlernen. Außerdem: Ehrung für eifrige Stadtradler.

Waldstetten

Das Rathaus sei heutzutage ein Partner der Bürger, meinte Landrat Dr. Joachim Bläse am Samstag beim Tag der offenen Tür zur Einweihung des Waldstetter Interimsrathauses. Hier werden nicht nur Formalitäten erledigt, sondern die Ansprechpartner für alle Lebenslagen seien jetzt in dem „Motor und Herzstück“ der Gemeinde unter einem neuen Dach. Die ursprünglich angedachte mobile Übergangslösung mit Containern sei teurer gewesen als ein Neubau, der später in bezahlbaren Wohnraum umgewandelt werden kann, lobte der Landrat.

Bürgermeister Michael Rembolds Aufforderung an die Bürgerschaft, „es ist euer Haus, schaut es euch an“, folgten ganze Menschenströme, während die Eröffnungszeremonie von der Bläserklasse der Grundschule und Manfred Fischer am Keyboard begleitet wurde.

Mit der Fertigstellung des Waldstetter Interimsrathauses konnte die Verwaltung in die nunmehr sechste Amtsunterkunft einziehen. Eine Stelltafel im Foyer des Gebäudes mit Vorgänger-Amtsgebäuden zog neugierige Blicke auf sich. Und es gab noch mehr zu erleben. Die Landfrauen hatten sich mit 28 Kuchen nahezu selbst übertroffen. Beim Kinderschminken entstanden Tiger und Prinzessinnen, die sich später mit aus Luftballons modellierten Schwertern freundschaftlich duellierten. Wie ist mein Reaktionsvermögen unter Alkoholeinfluss? Eine Reaktionswand des Waldstetter Polizeipostens, ebenfalls beheimatet im neuen Haus, ließ manchen erstaunt zurück.

Mit dem Gebäude, das später in Sozialwohnraum umgewandelt werden soll, habe Waldstetten „eine clevere Lösung gefunden“, lobte die Wißgoldinger Ortsvorsteherin Monika Schneider. „Die Gemeinde hat über den Tellerrand hinausgeblickt.“

Einmal auf dem Chefsessel

Sämtliche Räume standen zur Besichtigung frei, selbst auf Rembolds Chefsessel konnte man probesitzen. Quartiersmanagerin Magdalene Rupp war begeistert von den „hellen, freundlichen Räumen“, das Angenehmste sei die gute Klimatisierung. Im oberen Stockwerk ist der Polizeiposten untergebracht, am Samstag verwandelten sich die Räume in ein kleines Museum. Neben Uniformen gab's nahezu die komplette Ausrüstung der Beamten zu sehen. Der vierjährige Konstantin war ganz begeistert von der „Amok-Ausrüstung“ mit schwerem Schutzhelm und Schutzwesten. Für die Polizei sind die neuen Räume ein „riesiger Fortschritt und Gewinn“, sagte Polizeikommissar Stefan Försching, und freute sich besonders, dass jeder der vier Beamten einen eigenen Raum beziehen konnte.

Weiterer Höhepunkt: die Ehrungen zum Stadtradeln, vorgenommen vom Vorsitzenden des Vereins nachhaltige Zukunft Waldstetten, Thomas Schneider. Eifrigste Radlerin aus Gemeinde- und Ortschaftsrat war Beate Kornau, die meisten Kilometer legten die Radler des TV Wißgoldingen mit knapp 6000 Kilometern zurück. Die stärkste Firmengruppe setzt sich aus Mitarbeitern der PTS-Prüftechnik zusammen. Die Berschs sind die stärkste Familie, mit Paul Lerchenmüller und Lukas Wohlfarth wurden der älteste und der jüngste Teilnehmer geehrt.

Mehr Bilder vom Tag der offenen Tür auf www.tagespost.de

Ein riesigerFortschritt und Gewinn.“

Stefan Försching, Polizeikommissar
Tag der offenen Tür
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Die geehrten Stadtradler mit Ortsvorsteherin Monika Schneider( 2. v.l)und Bürgermeister Michael Rembold (rechts)
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Start mit Ehrung: Vor dem Engang des neuen Interimsrathauses würdigten (v. r.) Bürgermesiter Michael Rembold, Thomas Schmid vom Verein nachhaltige Zukunft Waldstetten und Wißgoldingens Ortsvorsteherin Monika Schneider herausragende teilnehmer des Stadtra
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Dass der Polizeiposten im Interimsrathaus sich besonders präsentierte, begeisterte insbesondere junge Besucher.
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Die leckeren Kuchen der Landfrauen ließen sich Landrat und Bürgermeister nicht entgehen.

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