Profitieren von Preisen für den Straßenbau

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In der Stuifenstraße hat der zweite Bauabschnitt begonnen; einige Anwohner bekommen nicht nur einen neuen Hausanschluss für Wasser, sie lassen auch gleich einen Stellplatz fürs Auto bauen.
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Waldstetten. Dreck, Lärm und Umleitung, das steht in der Regel in direkter Verbindung mit der Generalsanierung einer Straße. Zwar gehört das auch in der Waldstetter Stuifenstraße dazu, wo kürzlich der zweite Bauabschnitt zwischen Brunnengasse und Graneggweg begonnen hat. Trotzdem biete die Großbaustelle für einige Anwohner durchaus eine Win-win-Situation, sagt Ortsbaumeisterin Maren Zengerle.

Und das, nachdem die Verwaltung den Baustart coronabedingt um ein Jahr verschieben musste. Aus Vorsicht, weil die Bauarbeiter wegen der neuen Wasseranschlüsse auch in die Häuser der Anlieger hineinmüssen und solche engen Kontakte vermieden werden sollten. Heute weiß man mehr, grundsätzlich seien die Mitarbeiter sämtlicher beteiligten Firmen in den Häusern mit Masken unterwegs und auch die Hausbewohner seien gebeten worden, gegebenenfalls Masken zu tragen, sagt Zengerle.

Kosten wie vor einem Jahr

Und hier profitieren die Anlieger: „Viele nutzen die Gelegenheit, um Stellplätze zu schaffen, weil die Parkplatzsituation sowieso schwierig war“, sagt Zengerle. Dass die Verwaltung die Verträge zur Sanierung der Stuifenstraße so gestaltet hat, dass die vor einem Jahr veranschlagten Preise noch gelten, komme Anwohnern dabei zugute. Während der eine oder andere eine Privatbaustelle auf seinem Grundstück beginnt, wird die Stuifenstraße nun im zweiten Abschnitt aufgerissen, es werden hier nun vor allem Wasser-, Gas- und Hausanschlüsse erneuert, sagt Zengerle. Darum kümmert sich ein Trupp der Firma Eichele, während im ersten Bauabschnitt ein weiterer „noch einiges zu tun“ hat. Unter anderem EnBWODR, Vodafone und Telekom müssen dort noch im gegenseitigen Zusammenspiel die Leitungen für Strom, Telefon und schnelles Internet verlegen. Der Kanal in der Straße ist bereits im Inlinerverfahren im vergangenen Jahr saniert worden.

Arbeiten bis in den Herbst

So bald wie möglich soll die Straße eingeschottert und eine Tragschicht eingebaut werden, um den Anliegern die Unannehmlichkeiten der Sperrung zu erleichtern. Die Deckschicht allerdings werde komplett an einem Stück und darum erst ganz zum Schluss aufgebracht, sagt Zengerle. Bis die komplette Stuifenstraße wiederhergestellt ist, dauert es noch. Doch „im Herbst soll's fertig sein“, sagt Zengerle. Rund 1,3 Millionen Euro wird die Gemeinde dann dort investiert haben. Anja Müller

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