Unter den besten Drei in Deutschland

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Musikschule Waldstetten - Erfolg bei Jugend Musiziert / Platz 3 im Bundeswettbewerb

Beim Bundesfinale von „Jugend musiziert“ sind Schlagzeuger der Musikschule Waldstetten in Bremen erfolgreich - es ist das beste Ergebnis seit Bestehen der Musikschule.

Waldstetten

Auch im 43. Jahr des Bestehens der Musikschule Waldstetten hat das gemeinsame Musizieren einen hohen Stellenwert, genau so Teilnahme am Wettbewerb „Jugend musiziert“. Mit drei Ensembles im Bundesfinale gehören die Waldstetter jetzt zur Spitze in ganz Deutschland. Genauso erfreulich sind die Ergebnisse, weil sich die jungen Musiker von hier auf Platz und drei und vier im gesamten Wettbewerb spielte. Und dies im historischen Stadtzentrum der Weserstadt Bremen.

Seit 14 Jahre dabei

Ununterbrochen seit 14 Jahren spielen die Schlagzeuger der Musikschule Waldstetten in der Bundesspitze bei dem Wettbewerb J mit. So war es ein Segen, dass das Finale des 58. Wettbewerbes doch noch als Präsenz-Finale letzte Woche in Bremen ausgetragen werden durfte, bislang hatten rund 2300 Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland lediglich einen Videowettbewerb erlebt.

Überhaupt hatte es diese Saison Jugend musiziert in sich. Normalerweise endet der musikalisch Vergleich spätestens an Pfingsten. Die Wertungen Schlagzeug Ensemble und „Besondere Besetzungen“ konnten jetzt erst ihre Meister ausspielen. Die in den Sommerferien entschiedene Variante des nun doch möglichen Präsenzvergleiches setzte allerdings einer ganz exklusiven Teilnehmerzahl von rund 200 Aktiven in Bremen eine absolute auf.

Für die Musikschule Waldstetten gingen zunächst die niedrigste Altersstufe der etwa 14-Jährigen an den Start. In der Altersgruppe III waren Julian Betz (Waldstetten), Benedikt Birk (Bettringen) und Benjamin Trenkler (Schwäbisch Gmünd-Rehnenhof) die Vertreter der Musikschule Waldstetten. Mit 22 Punkten und einem zweiten Preis spielten sie sich hervorragend in das Mittelfeld der Wertung und konnten somit erste Erfahrung in der Topelite sammeln.Zu einem hochklassigen professionellen Entscheid geriet die Altersgruppe VI der 18- bis 20-Jährigen, deren Austragungsmodus in keinster Weise einem Probespiel bei einem professionellen Orchester oder der Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule nachstehen.

Der bisher größte Erfolg

Fünf Juroren nahmen unter Corona Hygienemaßnahmen die Spieler unter die Lupe. Insgesamt nur fünf Ensembles aus Deutschland konnten sich für das Finale qualifizieren. Aus der Waldstetter Musikschule schafften dies gleich zwei Gruppierungen mit Philipp Kühn (Bettringnen) / Dylan Hedrich (Waldstetten) und Moritz Fischer (Göggingen und Fabian Giesche (Waldstetten) Beide Gruppierungen bekamen den zweiten Preis und 22 Punkte zugesprochen.

In der Anzahl der platzierten Ausführenden im Bundesfinale stellt dies den größten Erfolg in der 43 Jahre währenden Geschichte der Waldstetten Institution dar und zeigt auch zugleich die Einheit, die alle Ausführenden und ihr Lehrer und Musikschulleiter Manfred Fischer bilden.

Dass dies alles in einem sehr schwierigen Wettbewerb möglich war, der auch von Corona-Ausfällen und Corona-Maßnahmengeprägt war, erhöht die Freude bei der Waldstetter Musikschule.

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