Wird die Kläranlage zum Auslaufmodell?

+
Kläranlage Waldstetten
  • schließen
  • Bernd Müller
    Bernd Müller
    schließen

Waldstettens Bürgermeister hat im Gmünder Bauausschuss die Vorteile eines Anschlusses der Waldstetter an die Gmünder Anlage vorgestellt. Entscheidung steht bevor.

Waldstetten

Mit einem positiven Eindruck ist Waldstettens Bürgermeister Michael Rembold aus dem Bauausschuss des Gmünder Gemeinderats zurückgekehrt. Dort hatte er die Möglichkeit, vorgestellt, die Waldstetter an die Schwäbisch Gmünder Kläranlage Zollerwiesen anzuschließen. Diesem Ansinnen hatte der Waldstetter Gemeinderat bereits in seiner Septembersitzung einstimmig zugestimmt, nachdem zuvor auch eine Generalsanierung der gemeindeeigenen Anlage zur Debatte gestanden hatte.

Rembold zählte die Argumente für einen Anschluss auf, die offenbar auch in Schwäbisch Gmünder gut ankamen:

Die Unterhaltungskosten werden auf mehr Bürger verteilt.

Die Reinigungsleistung großer Kläranlagen sei besser als die kleinerer.

Der Fachkräftemangel lasse sich mit der gemeinsamen Nutzung einer Anlage besser abfedern.

Die Betriebswirtschaftlichkeit sei bei einer größeren Anlage besser.

Jürgen Musch vom Gmünder Tiefbauamt hatte dem Bauausschuss erläutert, dass der Anschluss am Dreifaltigkeitsfriedhof geplant würde und dass sämtliche notwendigen Investitionen die Gemeinde Waldstetten finanziere, Gmünder Gebührenzahler würden nicht belastet. Eine fiktive Berechnung auf Basis von 2020 sehe einen jährlichen Betriebskostenanteil für Waldstetten in Höhe von rund 280 000 Euro vor.

Waldstetten rechnet mit einer 50-Prozent-Förderung des Landes für das etwa 10 Millionen Euro kostende Projekt, sagte Rembold. Der Gmünder Gemeinderat werde am 22. Dezember über den Anschluss der Waldstetter Kläranlage entscheiden.

Trotz Corona viel erreicht

Kleine Querungshilfe bringt große Veränderungen

Baustelle mit Hindernissen

Wo Waldstetten investieren will

Zurück zur Übersicht: Waldstetten

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare