Coronavirus: 7-Tage-Inzidenz von 145 im Ostalbkreis

Pandemie Die Entwicklung im Ostalbkreis in interaktiven Diagrammen. Stand: 30. November

  • Symbolbild/Grafik: pixabay/ca

Aalen. An dieser Stelle wollen wir in Tabellen und Grafiken die Entwicklung der Corona-Fälle im Ostalbkreis und in der Region dokumentieren. 

Aktive Fälle

Verstorbene

7-Tage-Inzidenz

843

75

145

-205

0 Neuinfektionen / 100.000 Einwohner

In einer Tabelle finden Sie die aktuellen Infektionszahlen in allen Städten und Gemeinden im Ostalbkreis in alphabetischer Reihenfolge inklusive der Veränderung zum Vortag. In einer weiteren Tabelle darunter zeigen wir die aktuellen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten im Ostalbkreis. In einer Grafik zeigen wir die Entwicklung des Infektionsgeschehens im Ostalbkreis und in einer Baden-Württemberg-Karte sehen Sie die Sieben-Tage-Neuinfektionen in Baden-Württemberg pro 100.000 Einwohner für jeden Landkreis.

Diese Grafiken werden wir, soweit es uns möglich ist, laufend aktualisieren.

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© Schwäbische Post 30.11.2020 11:00
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Kommentare

Ca. Fi.

Wer denkt, nach einer überstandenen Infektion ist alles wieder gut, der möge hier mal genau nachlesen!
https://www.scinexx.de/news/medizin/wie-das-coronavirus-unsere-zellen-veraendert/

Tobias Dambacher Redakteur

Tom Müller schrieb am 24.11.2020 um 17:14

Sehr geehrtes Team der Gmünder Tagespost, 

wie erklärt man sich die konstant bleibende Anzahl der freien Intensivbetten im Ostalbkreis, die seit Tagen, wenn nicht Wochen, stets 17 Betten beträgt? Und zwar unabhängig von der Belegung. 

Leider hatte sich in unsere automatisierte Abfrage der Divi-Datenbank ein Fehler eingeschlichen, sodass die Zahl der freien Betten nicht mehr aktualisiert wurde. Das ist nun korrigiert und auch die Anzahl der freien Betten wird wieder korrekt aktualisiert (heute: 22). Die anderen Zahlen waren immer täglich aktualisiert und korrekt.

Janika Debler Redakteur

Tom Müller schrieb am 24.11.2020 um 17:14

Sehr geehrtes Team der Gmünder Tagespost, 

wie erklärt man sich die konstant bleibende Anzahl der freien Intensivbetten im Ostalbkreis, die seit Tagen, wenn nicht Wochen, stets 17 Betten beträgt? Und zwar unabhängig von der Belegung. 

Das ist eine berechtigte Frage, der wir nachgehen werden.

Tom Müller

Sehr geehrtes Team der Gmünder Tagespost, 

wie erklärt man sich die konstant bleibende Anzahl der freien Intensivbetten im Ostalbkreis, die seit Tagen, wenn nicht Wochen, stets 17 Betten beträgt? Und zwar unabhängig von der Belegung. 

In my humble opinion

Thomas Eickert schrieb am 20.11.2020 um 06:11

...
Hat jemand eine Erklärung dafür, dass das RKI rund 200 Fälle weniger ausweist?

Das ist leider relativ einfach zu erklären - Bürokratie, Bürokratie, Bürokratie - dann Feierabend und auch Wochenende.

Die Testlabore melden an das Gesundheitsamt, das meldet an die Landkreisverwaltung ( meines Wissens ), die meldet an die zuständige Landesbehörde ( die kontrolliert die Zahlen auf Plausibilität ) und dann wird vom Land an das RKI 'berichtet', abgerechnet wird jeweils zu 00:00 Uhr des Tages.

Die Zahlen müssen halt den Amtsweg gehen, Transportmittel ist der Amtsschimmel und es gibt eben Vorschriften, wie sowas abgearbeitet werden muss, Corona hin, Corona her.

Deshalb kriege ich langsam auch einen dicken Hals, wenn ich aus Politikermund 'mit Hochdruck', 'unbürokratisch' und 'schnell' höre.

Thomas Eickert

Die Inzidenzwerte nach den Daten der Gmünder Tagespost hatten ein Maximum von 262 mit Stand vom 13.11.2020. Laut RKI (COVID-19-Dashboard) wurde erst vorgestern das Maximum erreicht, nämlich 176.
Vergleicht man die Fallzahlen, etwa für die sieben Tage vom 07.11. bis zum 13.11., dann weist diese Seite hier 619 Fälle aus und das RKI 409. Bei dem 14-Tages-Zeitraum vom 03.11. bis 16.11. kommen 1194 und 961 Fälle zusammen.
Hat jemand eine Erklärung dafür, dass das RKI rund 200 Fälle weniger ausweist?

In my humble opinion

lesemeister schrieb am 15.11.2020 um 18:41

...
In einem normalen Jahr sterben bis zum 15.11. ca. 3150 Menschen im Ostalbkreis.
Bei einer normalen Grippewelle sterben ca. 100 Menschen im Ostalbkreis.
Bei einer starken Grippewelle sterben ca. 300 Menschen im Ostalbkreis.
...

Nun, sterben müssen wir alle einmal, aber hoffentlich nicht vorzeitig, insofern ist die von Ihnen genannte Zahl von 'normalen' Toten nur ein allgemeiner Hinweis auf die Vergänglichkeit des Lebens.
Was die von Ihnen genannten Zahlen der Toten infolge Grippe im Ostalbkreis angeht, so weiß ich nicht, woher Sie die Zahlen haben. Ich habe nur Zahlen über die gemeldeten Fälle von ( echter ) Grippe gefunden, aber keine Zahl über die dadurch verursachten Todesfälle. Ein allgemeiner Hinweis besagt: >Bei einer schweren Grippewelle wie in der Saison 2012/2013 gab es ca. 20.000 Todesfälle.<, was bei ~400 (Land-)kreisen einen Ø von 50 Todesfällen pro (Land-)kreis bedeutet - und wir haben jetzt ( 16.11.2020 ) schon 58 Todesfälle infolge von Corona im Ostalbkreis. Die andere Gefährlichkeit von Corona im Gegensatz zur echten Grippe liegt darin, dass bei Grippe >Nach 4 bis 5 Tage ab Auftreten der ersten Symptome können die Viren übertragen werden.<, man hätte also Zeit, sich zu isolieren, wenn man die Symptome bemerkt, wohingegen bei Corona die Viren bereits 2 - 3 Tage VOR Auftreten der ersten Symptome übertragen werden ( können ), was ja bedeutet, dass man die Viren schon verbreitet, bevor man selber überhaupt merkt, dass man infiziert ist.

Und vielleicht haben wir in der Vergangenheit die echte Grippe auch vielfach nicht ernst genug genommen, wenn man die Bilder der Grippewelle 2012/2013 in Bezug auf MNS im Gegensatz zu heute anschaut, und es bleibt glücklicherweise die Frage unbeantwortet, wieviele Kranke, Schwerkranke und Tote wir ohne die MNS infolge Corona jetzt hätten.

lesemeister

TomTom73 schrieb am 16.11.2020 um 20:19

Der Weber hat vollkommen recht.

Ich persönlich bin es leid, dass „Profi-Relativierer“ immerzu erklären müssen, es handele sich um eine harmlosere Krankheit als die normale Influenza. Fakt ist, dass es sich um eine weltweite Pandemie handelt, die man Stand heute nicht mit regulären medizinischen Maßnahmen bewältigen kann. Wer das noch nicht verstanden hat, den beneide ich um seinen angeborenen oder anerzogenen „Eierbecher-Horizont“. Solchen Menschen fehlt jegliche Weitsicht, Respekt und Empathie für alle Mitmenschen. Solche Menschen geben sich sogar zu Aussagen her wie „wenn die Mehrheit der Meinung ist….dann mache ich das gerne“, um dann wieder mit ZAHLEN zu argumentieren anstatt mit Menschenleben. Erbärmlich.

Noch einmal: Es ist NICHT die deutsche Bundesregierung, die sich diese Pandemie ausgedacht hat. Ein Blick in "ferne" Länder wie zum Beispiel Österreich würde reichen, um Fakten zu erkennen. Aber was verlange ich da….aus der intellektuellen Perspektive vom Grund eines Eierbechers wird das wohl nichts.

Viele Grüße, bleibt alle vernünftig und vor allem gesund!

Weitsicht, Respekt und Empathie für ALLE Mitmenschen kann ich in diesem Kommentar nicht erkennen :-D

TomTom73

Der Weber hat vollkommen recht.

Ich persönlich bin es leid, dass „Profi-Relativierer“ immerzu erklären müssen, es handele sich um eine harmlosere Krankheit als die normale Influenza. Fakt ist, dass es sich um eine weltweite Pandemie handelt, die man Stand heute nicht mit regulären medizinischen Maßnahmen bewältigen kann. Wer das noch nicht verstanden hat, den beneide ich um seinen angeborenen oder anerzogenen „Eierbecher-Horizont“. Solchen Menschen fehlt jegliche Weitsicht, Respekt und Empathie für alle Mitmenschen. Solche Menschen geben sich sogar zu Aussagen her wie „wenn die Mehrheit der Meinung ist….dann mache ich das gerne“, um dann wieder mit ZAHLEN zu argumentieren anstatt mit Menschenleben. Erbärmlich.

Noch einmal: Es ist NICHT die deutsche Bundesregierung, die sich diese Pandemie ausgedacht hat. Ein Blick in "ferne" Länder wie zum Beispiel Österreich würde reichen, um Fakten zu erkennen. Aber was verlange ich da….aus der intellektuellen Perspektive vom Grund eines Eierbechers wird das wohl nichts.

Viele Grüße, bleibt alle vernünftig und vor allem gesund!

lesemeister

Weber schrieb am 16.11.2020 um 18:03Der Coronatote konnte sich nicht impfen lassen, der Coronatote hatte keine Möglichkeit sich zu schützen, außer er hätte sich von anderen Kontaktpersonen ferngehalten - und genau das ist ja jetzt das Ziel der Kontaktbeschränkungen.

Grippetoten hilft die Impfung auch nicht, da erregt sich aber keiner und es gibt auch keinen Lockdown :-D

Weber

lesemeister schrieb am 15.11.2020 um 18:41

Wenn die Mehrheit der Meinung ist, dass ich ein Maske aufsetzten soll dann mache ich das gerne. Wenn ich zum zu Hause hocken vergattert werde, mache ich das auch mit, solange mein Lebensunterhalt gesichert ist.

In einem normalen Jahr sterben bis zum 15.11. ca. 3150 Menschen im Ostalbkreis.

Bei einer normalen Grippewelle sterben ca. 100 Menschen im Ostalbkreis.

Bei einer starken Grippewelle sterben ca. 300 Menschen im Ostalbkreis.

Ich kann verstehen, wenn man verhindern will, dass Krankenhäuser wegen Überfüllung Patienten abweisen müssen.

Die Erregung wegen 50 Coronatoten kann ich nicht verstehen. Wegen der 100 bis 300 Grippentoten hat sich doch auch nie einer erregt? Oder?

Der Unterschied zwischen Coronatoten und Grippetoten ist schnell erklärt: Gegen die normale Grippe kann sich jeder selbst schützen. Wer sich nicht impfen lässt und trotzdem an Menschenansammlungen wie dem z.B. dem Faschingsumzug, dem Kneipenbesuch oder am Apressky teilnimmt ist selber schuld - dem kann nicht weiter geholfen werden.

Der Coronatote konnte sich nicht impfen lassen, der Coronatote hatte keine Möglichkeit sich zu schützen, außer er hätte sich von anderen Kontaktpersonen ferngehalten - und genau das ist ja jetzt das Ziel der Kontaktbeschränkungen.

lesemeister

Weber schrieb am 15.11.2020 um 10:05

Fünf Tote in einer Woche! Das ganze Corona-Jahr über waren es bisher 50!! Und wir haben immer noch Spinner, die am Nutzen und der Rechtmäßigkeit der Maßnahmen zweifeln und auf Viruspartys und Demos gehen.

Jedes grüne Männle das auf uns herunterschaut denkt sich, was ist dass denn für ein egoistischer Haufen auf dem blauen Planet?

Wenn die Mehrheit der Meinung ist, dass ich ein Maske aufsetzten soll dann mache ich das gerne. Wenn ich zum zu Hause hocken vergattert werde, mache ich das auch mit, solange mein Lebensunterhalt gesichert ist.

In einem normalen Jahr sterben bis zum 15.11. ca. 3150 Menschen im Ostalbkreis.

Bei einer normalen Grippewelle sterben ca. 100 Menschen im Ostalbkreis.

Bei einer starken Grippewelle sterben ca. 300 Menschen im Ostalbkreis.

Ich kann verstehen, wenn man verhindern will, dass Krankenhäuser wegen Überfüllung Patienten abweisen müssen.

Die Erregung wegen 50 Coronatoten kann ich nicht verstehen. Wegen der 100 bis 300 Grippentoten hat sich doch auch nie einer erregt? Oder?

Weber

Fünf Tote in einer Woche! Das ganze Corona-Jahr über waren es bisher 50!! Und wir haben immer noch Spinner, die am Nutzen und der Rechtmäßigkeit der Maßnahmen zweifeln und auf Viruspartys und Demos gehen.

Jedes grüne Männle das auf uns herunterschaut denkt sich, was ist dass denn für ein egoistischer Haufen auf dem blauen Planet?

lesemeister

Eduard Dello schrieb am 29.10.2020 um 19:01

Sehr interessant und aufschlußreich, eine äußerst übersichtliche und verständliche Grafik.

Da schließe ich mich an. Vor allem gefällt mir, dass nicht nur kumulierte Gruselwerte, also immer nur die Summe aller jemals "Infizierten" dargestellt werden, sondern vor allem die aktiven Fälle und die Zahl der Verstorbenen. Das schärft den Blick für die wahre Lage.

Eduard Dello

Sehr interessant und aufschlußreich, eine äußerst übersichtliche und verständliche Grafik.

Harald Seiz

Stand 16.Oktober 2020: Tattaaa!  Gmünd hat wieder einmal alle anderen Städte und Gemeinden im Ostalbkreis übertroffen. Gmünd ist Sieger bei der 7-Tage-Inzidenz! 

Gmünd schaffte nämlich 30 Neuinfektionen innerhalb von 7 Tagen. Das ergibt umgerechnet auf 100 000 Einwohner den Inzidenz-Wert 50!

Somit spielt Schw. Gmünd seit heute dank der umsichtigen Politik unseres Oberbürgermeisters Arnold in der allerhöchsten Inzidenz-Liga, auf Augenhöhe mit Bremen und Berlin! WiE "EROTISCH" IST DENN DAS?

lesemeister

Annette Lange schrieb am 16.10.2020 um 05:32

7-Tage-Inzidenz auf 200 setzen. In einer neueren WHO Studie, einer Organisation der Frau Merkel ja definitiv vertraut, wird folgendes festgestellt: "Betrachtet man nur Bevölkerungsgruppen mit Menschen unter 70 Jahren, betrug die durchschnittliche Sterberate sogar nur 0,05 Prozent." Unsere "Experten" vom RKI propagieren aktuell eine Sterberate von 1%, das liegt um Faktor 20 daneben. In einer "normalen" Wintersaison sterben 25.000 bis 75.000 Menschen an Grippe, Lungenentzündung, ... ohne Lockdown :-)

Annette Lange

Holger Krieg schrieb am 20.09.2020 um 11:47

Na dann mal raus damit. Was würden Sie aktuell ändern wollen?

Zudem würde mich interessieren, ob Sie in Ihrem näheren Umfeld Erkrankte oder Todesfall hatten.

Andrea Trajanoska Redakteur

Peter Geisel schrieb am 29.09.2020 um 16:57

man könnte jetzt auf die Idee kommen, dass ich den ganzen Tag nur irgendwelche Tabellen nachrechne ... :-D

Aber heute stimmt die Summe wieder nicht.

Sind nur 50 anstatt 51 aktive Fälle ...

Das Nachrechnen wollen wir keinem antun :-) Da ist uns leider eine Gemeinde beim Eintragen entwischt.

Andrea Trajanoska Redakteur

Peter Geisel schrieb am 29.09.2020 um 16:57

man könnte jetzt auf die Idee kommen, dass ich den ganzen Tag nur irgendwelche Tabellen nachrechne ... :-D

Aber heute stimmt die Summe wieder nicht.

Sind nur 50 anstatt 51 aktive Fälle ...

Das Nachrechnen wollen wir keinem antun :-) Da ist uns leider eine Gemeinde beim Eintragen entwischt.

Peter Geisel

Jana Thiele schrieb am 10.09.2020 um 13:04

Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Tabelle aktualisiert.

man könnte jetzt auf die Idee kommen, dass ich den ganzen Tag nur irgendwelche Tabellen nachrechne ... :-D

Aber heute stimmt die Summe wieder nicht.

Sind nur 50 anstatt 51 aktive Fälle ...

Holger Krieg

lesemeister schrieb am 21.09.2020 um 20:16

Ihre Meinung würde mich mal interessieren? Dagegen sein oder die anderen auffordern was zu schreiben. Das erinnert mich ein bisschen die grüne Poltiker. :-)

Nennen Sie es eigene Interprätation oder einfach Erfahrung. Ihrem Schreibstil nach sagen Sie Beide, dass die Corona Maßnahmen übertrieben sind. Auf konkrete Nachfrage hin welche kommt keine Antwort. Nur so könnte man meines Erachtens eine sinnvolle Diskussion führen.

Ich persönlich lebe gerne in unserem Land. Verglichen mit vielen anderen Ländern kommen wir meines Erachtens gut durch die Krise. Wie gesagt finde ich manche Entscheidungen auch nicht gut aber viel mehr ärgern mich Personen, welche absichtlich Maßnahmen ignorieren und andere Menschen gefährden.

Nachträgliche Betrachtungen sind immer einfacher als Entscheidungen zu treffen.

Ich bin kein grüner Politiker und wähle auch nicht grün.

Also nochmals: Welche Maßnahmen sollen geändert werden?

lesemeister

Annette Lange schrieb am 20.09.2020 um 02:38

Wieso wird es als Suggestion empfunden, wenn auf Zahlen aufmerksam gemacht wird, die nahelegen, dass die Maßnahmen übertrieben sind („lesemeister“ sagt das nicht – es war Ihre eigene Interpretation der Zahlen)... (gekürzt) 

Danke für Ihren Beitrag. Ich kann noch folgendes ergänzen für die, die nicht nur motzen sondern wirklich interessiert sind. 

https://ourworldindata.org/mortality-risk-covid#how-did-confirmed-deaths-and-cases-change-over-time

Die Entwicklung der Sterblichkeitsrate über der Zeit. Wo Anfangs suggeriert wurde, dass die Sterblichkeit bei 14% liegt (einfach mal ein bisschen Angst machen) sehen wir jetzt, dass es wohl eher 2% sind und der Wert ist nur korrekt, wenn wir auch alle finden die Corona haben. Dass die wahren Infektionsraten um den Faktor 5-10 daneben liegen können, wurde inzwischen auch wissenschaftlich bestätigt. Dann wären wir noch bei 0.4 bis 0.2%. Und je länger der Corona da ist, umso niedriger werden die Zahlen. Schon komisch. :-)

lesemeister

Holger Krieg schrieb am 20.09.2020 um 11:47

Na dann mal raus damit. Was würden Sie aktuell ändern wollen?

Zudem würde mich interessieren, ob Sie in Ihrem näheren Umfeld Erkrankte oder Todesfall hatten.

Ihre Meinung würde mich mal interessieren? Dagegen sein oder die anderen auffordern was zu schreiben. Das erinnert mich ein bisschen die grüne Poltiker. :-)

Holger Krieg

Annette Lange schrieb am 20.09.2020 um 02:38

Wieso wird es als Suggestion empfunden, wenn auf Zahlen aufmerksam gemacht wird, die nahelegen, dass die Maßnahmen übertrieben sind („lesemeister“ sagt das nicht – es war Ihre eigene Interpretation der Zahlen). Wieso wird es nicht als Suggestion empfunden, wenn Zahlen veröffentlicht werden, die nahelegen, dass die Maßnahmen gerechtfertigt sind?
Ich habe noch eine Zahl: die Positivenrate – d.h. der Anteil der Positiv-Getesteten in Bezug auf die Anzahl der Testungen: sie liegt seit der Kalenderwoche 22 (das war Ende Mai) um 1 % - meist darunter, ab und an mal darüber (nachzulesen immer mittwochs in den Lageberichten des RKI) – nicht viel Schwankungen. Unklar und unbeantwortet die Frage: wie genau ist der Test. Klar ist: wenn wir mehr testen, finden wir mehr Neuinfektionen – was das über das Infektionsgeschehen aussagt, kann unterschiedlichst interpretiert werden.
Noch Mitte Mai war das RKI der Meinung:
„Die Anzahl der durchgeführten Tests – sowohl der negativen wie auch der positiven – ist zentral, um zu erkennen, ob z.B. ein Anstieg der Fallzahlen auf vermehrtes Testen zurückgeführt werden kann oder ob tatsächlich mehr Fälle auftreten. „
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html (Zugriff 15.05.2020)
(Ich habe das jetzt nochmal gesucht – leider erfolglos – es ist in der Klarheit nicht mehr zu finden - ? – was hat sich geändert?)
Wenn wir uns im Moment auf die Neuinfektionszahl konzentrieren – die im Moment wohl mehr jüngere Menschen erfasst, da diese eher Reiserückkehrer sind, die sich testen lassen müssen, während man sich zuvor bei der Testung auf die Altenheime konzentriert hatte – kann die gefundene Zahl nochmals durchaus unterschiedliche interpretiert werden.
Insofern begrüße ich, dass „lesemeister“ die Zahlen, die uns täglich in Aufregung versetzen, in Relation setzt. Und das hat nichts mit Suggestion zu tun – es sei denn, man nimmt alle Zahlen als Suggestion – dann ist das allerdings allenfalls eine Art „Contra-Suggestion“!

Na dann mal raus damit. Was würden Sie aktuell ändern wollen?

Zudem würde mich interessieren, ob Sie in Ihrem näheren Umfeld Erkrankte oder Todesfall hatten.

Annette Lange

Holger Krieg schrieb am 19.09.2020 um 14:02

Ich bin sicherlich auch kein Freund der ganzen Maßnahmen. Aber diese Zahlen einfach aufzuschreiben und zu suggerieren, dass diese nicht notwendig wären ist mal wieder typisch...

Wieso wird es als Suggestion empfunden, wenn auf Zahlen aufmerksam gemacht wird, die nahelegen, dass die Maßnahmen übertrieben sind („lesemeister“ sagt das nicht – es war Ihre eigene Interpretation der Zahlen). Wieso wird es nicht als Suggestion empfunden, wenn Zahlen veröffentlicht werden, die nahelegen, dass die Maßnahmen gerechtfertigt sind?
Ich habe noch eine Zahl: die Positivenrate – d.h. der Anteil der Positiv-Getesteten in Bezug auf die Anzahl der Testungen: sie liegt seit der Kalenderwoche 22 (das war Ende Mai) um 1 % - meist darunter, ab und an mal darüber (nachzulesen immer mittwochs in den Lageberichten des RKI) – nicht viel Schwankungen. Unklar und unbeantwortet die Frage: wie genau ist der Test. Klar ist: wenn wir mehr testen, finden wir mehr Neuinfektionen – was das über das Infektionsgeschehen aussagt, kann unterschiedlichst interpretiert werden.
Noch Mitte Mai war das RKI der Meinung:
„Die Anzahl der durchgeführten Tests – sowohl der negativen wie auch der positiven – ist zentral, um zu erkennen, ob z.B. ein Anstieg der Fallzahlen auf vermehrtes Testen zurückgeführt werden kann oder ob tatsächlich mehr Fälle auftreten. „
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html (Zugriff 15.05.2020)
(Ich habe das jetzt nochmal gesucht – leider erfolglos – es ist in der Klarheit nicht mehr zu finden - ? – was hat sich geändert?)
Wenn wir uns im Moment auf die Neuinfektionszahl konzentrieren – die im Moment wohl mehr jüngere Menschen erfasst, da diese eher Reiserückkehrer sind, die sich testen lassen müssen, während man sich zuvor bei der Testung auf die Altenheime konzentriert hatte – kann die gefundene Zahl nochmals durchaus unterschiedliche interpretiert werden.
Insofern begrüße ich, dass „lesemeister“ die Zahlen, die uns täglich in Aufregung versetzen, in Relation setzt. Und das hat nichts mit Suggestion zu tun – es sei denn, man nimmt alle Zahlen als Suggestion – dann ist das allerdings allenfalls eine Art „Contra-Suggestion“!

Holger Krieg

lesemeister schrieb am 17.09.2020 um 11:47

Um an dieser Stelle mal wieder ein paar Zahlen in Erinnerung zu rufen:

314.000 Menschen leben im Ostalbkreis

bis dato 43 Tote im Zusammenhang oder durch Corona

Das sind 0,01%.

Pro Tag sterben im Ostalbkreis 10 Menschen, seit Mitte März also 1.800, ohne Corona.

Ich bin sicherlich auch kein Freund der ganzen Maßnahmen. Aber diese Zahlen einfach aufzuschreiben und zu suggerieren, dass diese nicht notwendig wären ist mal wieder typisch...

lesemeister

Um an dieser Stelle mal wieder ein paar Zahlen in Erinnerung zu rufen:

314.000 Menschen leben im Ostalbkreis

bis dato 43 Tote im Zusammenhang oder durch Corona

Das sind 0,01%.

Pro Tag sterben im Ostalbkreis 10 Menschen, seit Mitte März also 1.800, ohne Corona.

Jana Thiele Redakteur

Peter Geisel schrieb am 09.09.2020 um 22:15

Hab mehrmals die einzelnen Zahlen zusammen gezählt, komme aber immer auf 33 und nicht 31 ...?

Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Tabelle aktualisiert.

Peter Geisel

Hab mehrmals die einzelnen Zahlen zusammen gezählt, komme aber immer auf 33 und nicht 31 ...?

Tobias Dambacher Redakteur

Martin Blinde schrieb am 27.08.2020 um 13:27

Bereits bei der 1. Veröffentlichung am 5.8. fehlte Eschach in der Tabelle. Darauf habe ich das Landratsamt am gleichen Tag hingewiesen, da auch auf deren Homepage die Tabelle unvollständig war. Man versprach mir, sich zu kümmern, da es sich hier wohl um einen Übertragungsfehler handele, denn in den Originaldaten sei natürlich auch Eschach enthalten. Eine Liste der Fälle ist mittlerweile auch auf [falschen Link entfernt, die Redaktion] ainzusehen. Jetzt gibt es ein Update der Tabelle mit neuen Zahlen, aber Eschach fehlt auch weiterhin. Da hat sich anscheinend niemand "gekümmert". Es wäre schön, wenn sich dies zügig ändern würde. Vielleicht hilft es ja, wenn "die Presse" mal nachhakt anstatt nur ein simpler Kreisbewohner ...

Zum zweiten Mal nun an dieser Stelle: Eschach ist bereits seit geraumer Zeit in unserer Liste. Bitte schauen Sie oben genau nach. Desweiteren bitte ich von weiteren Kommentare in dieser Richtung abzusehen und keine irreführenden Links auf unserer Seite zu posten. 

Martin Blinde

Bereits bei der 1. Veröffentlichung am 5.8. fehlte Eschach in der Tabelle. Darauf habe ich das Landratsamt am gleichen Tag hingewiesen, da auch auf deren Homepage die Tabelle unvollständig war. Man versprach mir, sich zu kümmern, da es sich hier wohl um einen Übertragungsfehler handele, denn in den Originaldaten sei natürlich auch Eschach enthalten. Eine Liste der Fälle ist mittlerweile auch auf [falschen Link entfernt, die Redaktion] ainzusehen. Jetzt gibt es ein Update der Tabelle mit neuen Zahlen, aber Eschach fehlt auch weiterhin. Da hat sich anscheinend niemand "gekümmert". Es wäre schön, wenn sich dies zügig ändern würde. Vielleicht hilft es ja, wenn "die Presse" mal nachhakt anstatt nur ein simpler Kreisbewohner ...

Andrea Trajanoska Redakteur

Feuersalamander schrieb am 24.08.2020 um 21:21

Wie kann man denn nur Eschach vergessen...ist das ein Corona-Hotspot? dann wäre das natürlich wichtig.

Eschach ist in der Liste.

Feuersalamander

Andrea Trajanoska schrieb am 06.08.2020 um 18:31

Vielen Dank für den Hinweis.

Wie kann man denn nur Eschach vergessen...ist das ein Corona-Hotspot? dann wäre das natürlich wichtig.

Andrea Trajanoska Redakteur

dodeti77-gt schrieb am 06.08.2020 um 17:22

Bereits bei der 1. Veröffentlichung am 5.8. fehlte Eschach in der Tabelle. Darauf habe ich das Landratsamt am gleichen Tag hingewiesen, da auch auf deren Homepage die Tabelle unvollständig war. Man versprach mir, sich zu kümmern, da es sich hier wohl um einen Übertragungsfehler handele, denn in den Originaldaten sei natürlich auch Eschach enthalten. Jetzt gibt es ein Update der Tabelle mit neuen Zahlen, aber Eschach fehlt auch weiterhin. Da hat sich anscheinend niemand "gekümmert". Es wäre schön, wenn sich dies zügig ändern würde. Vielleicht hilft es ja, wenn "die Presse" mal nachhakt anstatt nur ein simpler Kreisbewohner ...

Vielen Dank für den Hinweis.

dodeti77-gt

Bereits bei der 1. Veröffentlichung am 5.8. fehlte Eschach in der Tabelle. Darauf habe ich das Landratsamt am gleichen Tag hingewiesen, da auch auf deren Homepage die Tabelle unvollständig war. Man versprach mir, sich zu kümmern, da es sich hier wohl um einen Übertragungsfehler handele, denn in den Originaldaten sei natürlich auch Eschach enthalten. Jetzt gibt es ein Update der Tabelle mit neuen Zahlen, aber Eschach fehlt auch weiterhin. Da hat sich anscheinend niemand "gekümmert". Es wäre schön, wenn sich dies zügig ändern würde. Vielleicht hilft es ja, wenn "die Presse" mal nachhakt anstatt nur ein simpler Kreisbewohner ...

Lasttime

lesemeister schrieb am 30.05.2020 um 22:16

Das ist natürlich grob fahrlässig falsch zitiert. Die Zahl 501 pro 100.000 bezieht sich auf die Gesamtzahl der Infektionen NICHT AUF DIE AKTIVE ZAHL !!!

Hallo lesemeister,

entschuldigen Sie, das war ein Fehler von mir! Die Zahl 57 sind also bestehende, aktive Infektionen am 30.5. Hoffen wir, daß es so bleibt.

jogo39

Lasttime schrieb am 30.05.2020 um 21:27

Die Corona-Zahlen des Ostalbkreises lauten zum 29.5.2020 lt. dem hier veröffentlichten Schema der Schwäpo:

1576 Erkrankte

1482 Genesene

57 Aktive Fälle ??? Was soll das?

37 Todesfälle

Lt RKI und Risklayer von heute, 30.05. sieht der Stand folgendermaßen aus:

Infektionen: 1576, Einwohner Ostalbkreis: 314.002, Aktive Infektionen, Stand heute (auf 100.000 Einwohner gerechnet!):

501

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87562164/coronavirus-in-deutschland-wie-viele-erkrankte-in-ihrem-landkreis-.html

Will man uns beruhigen, die Infektionen runterspielen, will man, daß die Menschen wieder lockerer und angstfrei werden?

Lt. RKI ist der OAK heute mit der Infektionenzahl an 5 Stelle in Deutschland (immer auf 100.000 EW berechnet):

1. Tirschenreuth: 1.558, 2. Rosenheim: 869, 3. Traunstein: 742, 4. Rottal-Inn: 607, 5. Ostalbkreis: 501

Warum?

Gegenfrage: Wollen Sie hier Hysterie verbreiten? Wen interessieren denn bitte noch die Gesamtfälle auf 100.000 Personen heruntergerechtet (501)? Maßgeblich sind 1. Reproduktionszahl, 2. Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 der letzten 7 Tage 3. Zahl der Verstorbenen und 4. Anzahl der noch Aktiven Fälle, nämlich die genannten 57 Fälle. Alles andere ist für Statistikfreaks und völlig nichtssagend. Ihnen ist schon klar, dass von den bisher 1576 bestätigten Fällen zur Zeit 2,35 % verstorben sind und 94,03 % die Infektion hinter sich haben und somit aktuell nur 3,62% von 1576 infiziert sind? 

lesemeister

Infektionen: 1576, Einwohner Ostalbkreis: 314.002, Aktive Infektionen, Stand heute (auf 100.000 Einwohner gerechnet!):

501

Das ist natürlich grob fahrlässig falsch zitiert. Die Zahl 501 pro 100.000 bezieht sich auf die Gesamtzahl der Infektionen NICHT AUF DIE AKTIVE ZAHL !!!

Lasttime

Die Corona-Zahlen des Ostalbkreises lauten zum 29.5.2020 lt. dem hier veröffentlichten Schema der Schwäpo:

1576 Erkrankte

1482 Genesene

57 Aktive Fälle ??? Was soll das?

37 Todesfälle

Lt RKI und Risklayer von heute, 30.05. sieht der Stand folgendermaßen aus:

Infektionen: 1576, Einwohner Ostalbkreis: 314.002, Aktive Infektionen, Stand heute (auf 100.000 Einwohner gerechnet!):

501

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_87562164/coronavirus-in-deutschland-wie-viele-erkrankte-in-ihrem-landkreis-.html

Will man uns beruhigen, die Infektionen runterspielen, will man, daß die Menschen wieder lockerer und angstfrei werden?

Lt. RKI ist der OAK heute mit der Infektionenzahl an 5 Stelle in Deutschland (immer auf 100.000 EW berechnet):

1. Tirschenreuth: 1.558, 2. Rosenheim: 869, 3. Traunstein: 742, 4. Rottal-Inn: 607, 5. Ostalbkreis: 501

Warum?

Thomas Eickert

jogo39 schrieb am 28.05.2020 um 16:59

Die Daten werden derzeit korrigiert, und die Fälle werden aller Voraussicht nach demnächst wieder ausgewiesen.

Danke für die Info!

Heute sind die Zahlen des RKI schon teilweise korrigiert: Der Ostalbkreis hat momentan auf den Seiten des RKI 1.162 Corona-Fälle.

Details über die Korrekturen: Per 27.05.2020 00:00 gab es im Ostalbkreis bis zum Meldedatum 09.04.2020 642 Fälle und nun sind es per 29.05.2020 00:00 456 Fälle für den selben Zeitraum. Es stehen also noch Korrekturen zu rund 180 Fällen aus.

In den nächsten Tagen sollten wir dann also weitere orangene Balken im Reiter 'Fälle/Tag (Meldung)' des RKI-Dashboards sehen. Es scheint mir, dass die Meldedaten für den März noch nicht durchgehend korrigiert wurden.

jogo39

Werner Marquardt schrieb am 28.05.2020 um 16:35

@ Thomas Eickert
Dass auch länger zurückliegende Zahlen von "Fällen" auf den interaktiven Graphen des Dashboards beim RKI ständig korrigiert werden, habe ich bundesweit auch festgestellt. Aber nie in einem derart krassen Umfang. Haben Sie die Werte von gestern gespeichert? Falls ja, können Sie es mir zumailen?

Das RKI erklärt wie es zu den "Negativmeldungen" kommt: "Aus einem Landkreis in Baden-Württemberg wurden aufgrund eines Softwareupdates gestern 410 Fälle weniger validierte Fälle als zuvor übermittelt. Daher werden für Baden-Württemberg heute weniger Fälle als gestern ausgewiesen. Die Daten werden derzeit korrigiert, und die Fälle werden aller Voraussicht nach demnächst wieder ausgewiesen."

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Werner Marquardt

Thomas Eickert schrieb am 28.05.2020 um 14:34

Gestern hatte der Ostalbkreis auf den Seiten des RKI über 1.250 Corona-Fälle, heute sind es noch 921. Die neue Zahl kommt dadurch, dass Tageswerte vom 08. April 2020 und der Tage davor drastisch reduziert wurden. Über die Hintergründe habe ich keine Informationen gefunden. Weiß jemand etwas darüber?

@ Thomas Eickert
Dass auch länger zurückliegende Zahlen von "Fällen" auf den interaktiven Graphen des Dashboards beim RKI ständig korrigiert werden, habe ich bundesweit auch festgestellt. Aber nie in einem derart krassen Umfang. Haben Sie die Werte von gestern gespeichert? Falls ja, können Sie es mir zumailen?

Tobias Dambacher Redakteur

Werner Marquardt schrieb am 28.05.2020 um 16:28

Vielleicht sollte in der Gmünder Tagespost darauf eingegangen werden, dass auf dem RKI-Dashboard am 28.5.2020 Null Uhr 353 Neuinfektionen gemeldet werden, aber für Baden-Württemberg minus 371 verbucht sind und bei näherem Hinsehen minus 410 auf den Ostabalbkreis entfallen, drei auf den Kres Reutlingen und eine auf den Schwarzwald-Baar-Kreis.
Des Weiteren sind angeblich minus neun Gestorbene im Ostalbkreis aufgetreten.
Ich befürchte nun, dass morgen die Sache berichtigt wird und am Abend dann Claus Kleber im heute journal mit betretener Miene verkünden wird, dass die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg vom 28.5. auf 29.5. explodiert seien.

Das Kuriosium im RKI-Dashboard ist mir auch aufgefallen. Allerdings betrifft es unsere Datenlage nicht. Die Zahlen aus dem Ostalbkreis beziehen wir direkt vom Landkreis. Die erweiterten Zahlen in den anderen Grafiken zu den Landkreisen beziehen direkt vom Sozialministerium Baden-Württemberg, bzw. vom Landesgesundheitsamt.

Werner Marquardt

Vielleicht sollte in der Gmünder Tagespost darauf eingegangen werden, dass auf dem RKI-Dashboard am 28.5.2020 Null Uhr 353 Neuinfektionen gemeldet werden, aber für Baden-Württemberg minus 371 verbucht sind und bei näherem Hinsehen minus 410 auf den Ostabalbkreis entfallen, drei auf den Kres Reutlingen und eine auf den Schwarzwald-Baar-Kreis.
Des Weiteren sind angeblich minus neun Gestorbene im Ostalbkreis aufgetreten.
Ich befürchte nun, dass morgen die Sache berichtigt wird und am Abend dann Claus Kleber im heute journal mit betretener Miene verkünden wird, dass die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg vom 28.5. auf 29.5. explodiert seien.

Thomas Eickert

Gestern hatte der Ostalbkreis auf den Seiten des RKI über 1.250 Corona-Fälle, heute sind es noch 921. Die neue Zahl kommt dadurch, dass Tageswerte vom 08. April 2020 und der Tage davor drastisch reduziert wurden. Über die Hintergründe habe ich keine Informationen gefunden. Weiß jemand etwas darüber?

lesemeister

Viel interessanter als eine tägliche Wasserstandsmeldung über die Zahl der der "Infizierten" wären Infos darüber wie krank die "Infizierten" sind. Halskratzen oder vielleicht gar keine Symptome?

Tobias Dambacher Redakteur

jogo39 schrieb am 23.05.2020 um 20:20

Das LRA Ostalbkreis meldet am 23.05. 65 aktive Fälle und keine 78!

https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=32062&_sub3=292448&id=292450

Danke für den Hinweis! Eventuell wurden die Werte nochmal korrigiert .. ich habe es jetzt angepasst. 

jogo39

Das LRA Ostalbkreis meldet am 23.05. 65 aktive Fälle und keine 78!

https://www.ostalbkreis.de/sixcms/detail.php?_topnav=36&_sub1=31788&_sub2=32062&_sub3=292448&id=292450

meisenweg10

Peter Weber schrieb am 16.05.2020 um 19:19

Das sehe ich ganz genau so. Nur dramatische Zahlen rechtfertigen die extremen Maßnahmen! Da würde sogar ein Fallschirmspringer dessen Schirm sich nicht öffnete als Coronaopfer eingestuft.

Ich wusste gar nicht dass es in Frankreich, Italien, Spanien, Grossbritannien, Schweden etc. so viele Fallschirmspringer gibt....oder sind in Europa vielleicht bis jetzt doch über 100.000 Leute an Corona gestorben? ....und das obwohl es fast überall Kontaktbeschränkungen gab.

Man mag sich gar nicht vorstellen was passiert wäre wenn es keine weltweiten Einschränkungen gegeben hätte 

Peter Weber

Thomas RUEHL schrieb am 04.04.2020 um 20:01

Stellt sich die Frage: Sind die Leute mit Corona gestorben oder an Corona? Aber das möchte wohl nicht einmal das RKI so genau wissen und verweigert deshalb auch die Obduktion der Verstorbenen - wie heute im Netz zu efrahren war. So kommt man nie zu verlässlicheren Zahlen, denen man sich vorbehaltslos anschliessen könnte...

Das sehe ich ganz genau so. Nur dramatische Zahlen rechtfertigen die extremen Maßnahmen! Da würde sogar ein Fallschirmspringer dessen Schirm sich nicht öffnete als Coronaopfer eingestuft.

Wolfgang Klotzbücher

Vielen Dank und großes Lob an Tobias Dambacher und die Tagespost! Die Tagesgrafik ist weit und breit die Einzige, mit der die Zahlen übersichtlich und aussagekräftig dargestellt werden. Das schafft weder die Tagesschau noch das Heute-Journal.

lesemeister

In der ersten Spalte muss es heißen "Corona-Infizierte" nicht "Corona-Erkrankte". Wenn man bei der "Erkrankung" eine Bandbreite von 0-100 und eine Normalverteilung zugrunde legt, haben 80% wahrscheinlich geringe bis gar keine Symptome. Bei 5% sind die Symptome vielleicht erwähnenswert. Das stellt die ganz "Auswertung" in Frage.

Kurt Becker

Die Grafik der Altersverteilung ist in keiner Weise aussagekräftig, da die Zeitspannen der Altersgruppen völlig unterschiedlich sind. Die ca. 400 Fälle pro Geschlecht der Altersgruppe 15-34 Jahre verteilen sich auf 19 Jahre, etwas weniger Fälle über 24 Jahre in der nächsthöheren Gruppe, aber in der Kleinkindgruppe auf nur 4 Jahre. Insofern suggeriert die Grafik eine völlig falsch Altersverteilung. Bilden Sie einfach mal gleich große Abschnitte der Altersachse. Bin gespannt was dabei herauskommt.

Werner Grupp

Andrea Trajanoska schrieb am 01.05.2020 um 09:55

Welche Tabelle genau? Die Zahlen der Fälle werden täglich aktualisiert.

Altersgruppe/Geschlecht und Verdopplungsrate

Andrea Trajanoska Redakteur

Feuersalamander schrieb am 01.05.2020 um 08:03

Wird die Tabellenicht weiter verfolgt?

Welche Tabelle genau? Die Zahlen der Fälle werden täglich aktualisiert.

Feuersalamander

Andrea Trajanoska schrieb am 01.05.2020 um 09:55

Welche Tabelle genau? Die Zahlen der Fälle werden täglich aktualisiert.

Die Verdopplungsrate

Feuersalamander

Wird die Tabellenicht weiter verfolgt?

jogo39

Richard Burkhardt schrieb am 15.04.2020 um 09:42

Statistiken sind ja immer so aussagekräftig wie die Daten die dahinter stehen.

Ich habe etwas hin undher gerechnet und die zahlen auch zurückverfolgt, gerade fällt auf das manche Zahlen die gemeldet werden nicht in die Statistik einfließen.

Die gemeldeten 244 Fälle aus der LEA sind auch im Ostalbkreis auch wenn es eine Landeserstaufnahmestelle ist und somit zum Land gehört.

Sicher? Der Sprung vom 09. auf den 11.04. passt doch eigentlich ganz gut zu den LEA-Fällen, die nachgemeldeten weiteren Fälle der LEA gehen dann in den weiteren Steigerungen der Fallzahlen an den Tagen danach auf.

Richard Burkhardt

Statistiken sind ja immer so aussagekräftig wie die Daten die dahinter stehen.

Ich habe etwas hin undher gerechnet und die zahlen auch zurückverfolgt, gerade fällt auf das manche Zahlen die gemeldet werden nicht in die Statistik einfließen.

Die gemeldeten 244 Fälle aus der LEA sind auch im Ostalbkreis auch wenn es eine Landeserstaufnahmestelle ist und somit zum Land gehört.

tsh

Tobias Dambacher schrieb am 14.04.2020 um 17:29

Wir wundern uns auch und haben dazu bereits vergangene Woche beim Landratsamt nachgefragt. Offizielle Aussage vom Landratsamt Ostalbkreis: "Unser Gesundheitsamt meldet arbeitstäglich die Zahlen an das Landesgesundheitsamt weiter. Dass die Diskrepanz zwischen den Zahlen, die wir - und im übrigen auch alle anderen Landkreise auf ihren Homepages - veröffentlichen, und die des Sozialministeriums derart groß ist, liegt definitiv nicht am Ostalbkreis."

Wir bleiben am Thema dran ...

Stichprobenartig habe ich drei der anderen Landkreise gecheckt: Landkreis Ludwigsburg meldet Stand gestern 1332 Infizierte, in der Tabelle des BW-Sozialministeriums (und RKI) sind es 1299. Bei Tübingen sind es 1122 (Stand 13.4.), laut Ministerium 1087, Landkreis Calw 551 gegenüber 524 und Ostalbkreis: 1061 gegenüber 577. Bei den anderen Kreise lässt es sich mit Meldeverzug erklären, beim Ostalbkreis eher nicht. 

Es sieht so aus, als ob die Datenerhebung anderen Maßstäben folgt und evt. nur ein Teil der hier festgestellten Infizierten auch wirklich in die Ministeriumsstatistik eingeht - warum auch immer.

Tobias Dambacher Redakteur

botsch schrieb am 14.04.2020 um 17:25

Ich verstehe die Zahlen des Ostalbkreises nicht mehr. Auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes und den Seiten des Sozialministeriums findet man seit Tagen weniger als 500 gemeldete Fälle (entsprechend den Zahlen des RKI), auf den Seiten des Ostalbkreises findet man 1061 Fälle. Von dem Meldeverzug habe ich auch gelesen, aber doch keine 500 Fälle? Meldet der Ostalbkreis seine Zahlen gar nicht weiter?

Wir wundern uns auch und haben dazu bereits vergangene Woche beim Landratsamt nachgefragt. Offizielle Aussage vom Landratsamt Ostalbkreis: "Unser Gesundheitsamt meldet arbeitstäglich die Zahlen an das Landesgesundheitsamt weiter. Dass die Diskrepanz zwischen den Zahlen, die wir - und im übrigen auch alle anderen Landkreise auf ihren Homepages - veröffentlichen, und die des Sozialministeriums derart groß ist, liegt definitiv nicht am Ostalbkreis."

Wir bleiben am Thema dran ...

botsch

Ich verstehe die Zahlen des Ostalbkreises nicht mehr. Auf den Seiten des Landesgesundheitsamtes und den Seiten des Sozialministeriums findet man seit Tagen weniger als 500 gemeldete Fälle (entsprechend den Zahlen des RKI), auf den Seiten des Ostalbkreises findet man 1061 Fälle. Von dem Meldeverzug habe ich auch gelesen, aber doch keine 500 Fälle? Meldet der Ostalbkreis seine Zahlen gar nicht weiter?

Siegfried Schaal

Friedrich Bollheimer schrieb am 31.03.2020 um 22:10

Weshalb besteht eine so große Differenz zu den offiziellen Zahlen des RKI? Können Sie bitte für Aufklärun sorgen, besten Dank

Ja genau warum sind die Zahlen über doppelt so hoch wie die des RKI?

Adolf Manz

Arschgeige schrieb am 30.03.2020 um 23:03

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Für die älteren ist es halt gefährlicher, es sterben leider mehr daran und nachdem die meisten älteren Menschen gerade fast keinen Kontakt zu anderen haben, kst es auch klar, dass hier die Infektionszahlen nicht so hoch sind. 

Annette Lange

„Noch immer steigen die Zahlen der Corona-Erkrankten deutlich an“ - so äußerte sich Landrat Pawel gestern. Wie passt diese Äußerung mit den sinkenden Zahlen der "akuten Fälle" zusammen? Die Gesamtzahl der positiv Getesteten – die übrigens nicht unbedingt wirklich symptomatisch erkrankt sind  – steigt natürlich an, da alle positiv getesteten kumulativ erfasst werden – sie kann also niemals sinken – sie kann höchstens konstant bleiben. Das war aber nicht das Ziel der massiv einschränkenden Maßnahmen – da man doch davon ausgeht, dass über kurz oder lange rund 70 Prozent der Weltbevölkerung mit dem Coronavirus konfrontiert werden (was aber auch nicht so schlimm wäre, denn „hierzulande haben viele Menschen fast keine Symptome“ (sagte Chef-Virologe Thomas Stamminger vom Uniklinikum Ulm in einem Interview vom 09. März 2020). Erklärtes Ziel der Maßnahmen war, eine Abflachung der Kurve zu erhalten, um Zeit zu gewinnen und die Krankenhäuser zu rüsten. Die Kurve ist abgeflacht, ich erkenne nicht unbedingt ein exponentielles, sondern eher ein lineares Wachstum; die Krankenhäuser sind gerüstet – und jetzt warten wir auf „die Welle“. – Und warten. Es gibt Meldungen über Krankenhäuser, die über Kurzarbeit nachdachten (https://www.pflegen-online.de/kurzarbeit-das-kann-auch-pflegekraeften-passieren). Wie paradox ist das denn? Wie sollen die Zahlen sein, damit von einer "Erleichterung" zu sprechen ist? Weiß das jemand?

Wenn jetzt die Zahlen aufgrund eines "Ausbruchs" in der LEA in Ellwangen wieder steigen - inwiefern beeinflußt dies die Gefahr, die erwartet wird, wenn Schulen und Kitas wieder öffnen?

Und wie wird die Verdopplungszahl berechnet - wie komme ich aus den Zahlen der vergangenen 5 Tage auf 12,89?

Makao

Hiltrud Siegler schrieb am 06.04.2020 um 19:59

Aktuelle Kommentare wären, wenn notendig und sinnvoll, eher informativ und  hilfreich! 

Die Frage, ob die Menschen an oder mit dem Corana Virus verstorben sind stellt sich nicht.

Wenn sie mit dem Corona Virus verstorben sind, sind auch am Corona Virus verstorben.

Beides ist identisch, da sie sonst nicht in der aktuellen "Corona Statistik" aufgeführt würden.

P.Schurr

Hiltrud Siegler

Aktuelle Kommentare wären, wenn notendig und sinnvoll, eher informativ und  hilfreich! 

lesemeister

webinger schrieb am 31.03.2020 um 08:36

Und: Man muss sich logischerweise die Alterspyramide ansehen. Wieviel 35- bis 59-Jährige leben im Ostalbkreis im Vergleich zu den über 80-Jährigen?

Es sind lediglich die 200 Ischgl-Skifahrer. Das hat mit der Alterpyramide nix zu tun.

lesemeister

Arschgeige schrieb am 30.03.2020 um 23:03

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Das Bild im Ostalbkreis basiert auf 200 Ischgl-Skifahrern. Das ist keine universell gültige Statistik, auch wenn manche meinen das sei so.

Udo Meier

Thomas RUEHL schrieb am 04.04.2020 um 23:51

So ist´s recht! Andere Infos nicht mal überdenken und vorschnell als als Verschwörungstheorien abtun - aber selbst sich hinter einem Kürzel verstecken. Hut ab vor so viel Schneid!

Ich bin zuhause, zufrieden (nur über mich selbst) und zuverversichtlich (ZZZ)!
Allen Weltverschwörern, Weltverschwörungstheoretikern, „Merkelhassern“, Europafeinden, Euro-Gegnern und globalen „Despoten“ und Populisten des heutigen Elends in Kriegs-, Klima-, und Katastrohenszenarien (KKK) zum Trotz:
Wir hatten eine weitestestgehend friedliche Welt, die aber nicht in den positiven Akzenten geachtet und wertgeschätzt wurde, und auch noch ausgenutzt und missbraucht wurde, wie immer in allen menschlichen Zügen erkennbar.
Humanitäre und christliche Werte werden und wurden über Bord geworfen, insbesondere im Mittelmeer und den Anrainerstaaten, die nicht unterstützt werden.
Diese weltweite Krise kann uns Hoffnung geben, wenn wir möglichst ehrlich zusammenstehen.
Damit diese Ansage kein Wolkenkuckucksheim ist, packen wir es an, für uns und unsere folgenden Generationen! Alpha und Omega, laßt uns Ostern feiern!

Thomas RUEHL

tsh schrieb am 04.04.2020 um 22:22

Im "Netz" ist leider auch viel Müll unterwegs und man sollte nicht alles glauben, was man liest...

1) das RKI verweigert gar nichts, sondern empfiehlt aus Gründen der Ansteckungsgefahr das gleiche Vorgehen wie bei allen, die an einem leicht übertragbaren Erreger verstorben sind (wie z.B. Influenza). Dazu gehört, dass eine Obduktion nur gemacht wird, wenn sie notwendig ist.

2) Das RKI hat - wie auch die WHO - Regeln aufgestellt, wann die Todesursache "COVID-19" festgestellt werden soll. Beide Regeln sind sich hier sehr ähnlich. Eine Beurteilung, ob jemand "mit" oder "wegen" COVID-19 verstorben ist, kann in vielen Fällen nicht mal ein Pathologe zweifelsfrei bestimmen. Hier eine Verschwörungstheorie aufzustellen, dass die Regierung oder das RKI etwas vertuschen oder hochspielen wollen, geht extremst an der Realität vorbei.

3) Auch wenn die Statistik zwischen "mit" und "wegen" unterscheiden würde, was würde es bringen? Wenn jemand in New York an Herzversagen stirbt, weil die Krankenhäuser durch COVID-19 belegt sind und sich niemand um jenen nicht-COVID-19-Patienten kümmern kann - wäre das dann "wegen, aber nicht mit"?

4) Wer eine Statistik nicht anerkennen will, findet immer einen Grund das nicht zu tun. Die Gründe liegen hier meist im politischen..

So ist´s recht! Andere Infos nicht mal überdenken und vorschnell als als Verschwörungstheorien abtun - aber selbst sich hinter einem Kürzel verstecken. Hut ab vor so viel Schneid!

tsh

Thomas RUEHL schrieb am 04.04.2020 um 20:01

Stellt sich die Frage: Sind die Leute mit Corona gestorben oder an Corona? Aber das möchte wohl nicht einmal das RKI so genau wissen und verweigert deshalb auch die Obduktion der Verstorbenen - wie heute im Netz zu efrahren war. So kommt man nie zu verlässlicheren Zahlen, denen man sich vorbehaltslos anschliessen könnte...

Im "Netz" ist leider auch viel Müll unterwegs und man sollte nicht alles glauben, was man liest...

1) das RKI verweigert gar nichts, sondern empfiehlt aus Gründen der Ansteckungsgefahr das gleiche Vorgehen wie bei allen, die an einem leicht übertragbaren Erreger verstorben sind (wie z.B. Influenza). Dazu gehört, dass eine Obduktion nur gemacht wird, wenn sie notwendig ist.

2) Das RKI hat - wie auch die WHO - Regeln aufgestellt, wann die Todesursache "COVID-19" festgestellt werden soll. Beide Regeln sind sich hier sehr ähnlich. Eine Beurteilung, ob jemand "mit" oder "wegen" COVID-19 verstorben ist, kann in vielen Fällen nicht mal ein Pathologe zweifelsfrei bestimmen. Hier eine Verschwörungstheorie aufzustellen, dass die Regierung oder das RKI etwas vertuschen oder hochspielen wollen, geht extremst an der Realität vorbei.

3) Auch wenn die Statistik zwischen "mit" und "wegen" unterscheiden würde, was würde es bringen? Wenn jemand in New York an Herzversagen stirbt, weil die Krankenhäuser durch COVID-19 belegt sind und sich niemand um jenen nicht-COVID-19-Patienten kümmern kann - wäre das dann "wegen, aber nicht mit"?

4) Wer eine Statistik nicht anerkennen will, findet immer einen Grund das nicht zu tun. Die Gründe liegen hier meist im politischen...

Udo Meier

Macht das denn irgendeinen Unterschied über das Leben eines Menschen zu entscheiden? Wir sind größtenteils so etwas von abgebrüht, das wir die Dimension wahren Lebens nicht mehr erkennen. Es geht nicht nur um Senioren, sprich deinen Eltern, sondern auch um deine Ehefrau, deinen Eheman/Partner, deine Kinder. Werdet bitte wieder Mensch!

Thomas RUEHL

Stellt sich die Frage: Sind die Leute mit Corona gestorben oder an Corona? Aber das möchte wohl nicht einmal das RKI so genau wissen und verweigert deshalb auch die Obduktion der Verstorbenen - wie heute im Netz zu efrahren war. So kommt man nie zu verlässlicheren Zahlen, denen man sich vorbehaltslos anschliessen könnte...

Arschgeige schrieb am 30.03.2020 um 23:03

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Sie missverstehen die Bezeichnung Risikogruppe. Die Statistik zeigt die Anzahl der Infektionen. Zur Risikogruppe zählen nicht die, die sich am häufigsten infizieren, sondern die, die eine höhere Sterblichkeitsrate haben, bzw. die Krankheit einen deutlich schwereren Verlauf nimmt.

Deshalb ist ja aktuell die Sterberate noch sehr gering im Vergleich zu anderen Länder. Da sich eben noch nicht so viele der Risikogruppe Ü60 infiziert haben, wie das in den anderen Ländern der Fall war. 

Udo Meier

Es ist doch sicherlich davon auszugehen, dass alle nachgewiesenen Covid19-Infizierte Symptome gezeigt haben, oder Kontakt zu Infizierten hatten, und deshalb getestet wurden. Natürlich ist jede Infektion im Alter gefährlicher. Dennoch zeigt die Statistik für den Ostalbkreis, dass jüngere Menschen eben auch Symptome zeigen (fällt angeblich nicht unter Kranksein/Krankheit!?). Ich halte es für sehr gefährlich, dass behördlich, politisch und medial nur auf die 60+ Generationen abgestellt wird. Gleichzeitig finden nach meiner Wahrnehmung, insbesondere in Talk Shows, verfassungswidrige Güterabwägungen über die Lebensrettung statt.

Udo Meier

Friedrich Bollheimer

Weshalb besteht eine so große Differenz zu den offiziellen Zahlen des RKI? Können Sie bitte für Aufklärun sorgen, besten Dank

tsh

@Redaktion: es wäre sehr interessant zu wissen, wieviele Personen im Ostalbkreis auch jeweils auf das neue Coronavirus getestet wurden, bzw. wieviele tests durchgeführt wurden. Läßt sich das ermitteln?

@Kommentatoren: wenn als RISIKOGRUPPE ältere Mitbürger genannt werden, dann soll damit ausgesagt werden, dass das Risiko für einen schweren oder gar tödlichen Verlauf in dieser Altersgruppe höher ist. Neben Alter spielen natürlich auch Vorerkrankung und der allgemeine Gesundheitszustand, Immunsystem, etc. eine Rolle. Die Sterblichkeitsrate ist z.B. bei infizierten über-80jährigen um die 10% gegenüber <1% bei Jugendlichen (was aber nicht heißt, dass nicht auch Kinder und Jugendliche schwer erkranken oder gar an Corona sterben können - nur eben weniger häufig).

Die im Artikel aufgezeigte Altersverteilung sagt nur aus, wieviele Personen welcher Altersgruppe derzeit (bzw. zum Zeitpunkt des jeweiligen Tests) INFIZIERT waren. Über die Schwere der Erkrankung, Sterberate, etc. wird hier keine Aussage gemacht. Hier im Ostalbkreis lassen sich viele Infizierte auf die Skiausfahrt (Ischgl) zurückführen, wo der Anteil der über 80jährigen wahrscheinlich nicht sehr hoch war. Auch die Altersverteilung im Ostalbkreis spielt sicher eine große Rolle: da es sicher mehr 35-59jährige in der Bevölkerung als über 80jährige gibt, wird es auch mehr Infizierte geben.

webinger

In my humble opinion schrieb am 30.03.2020 um 23:27

Die Zahlen können durchaus richtig sein, ebenso die Aussage, dass die Alten besonders gefährdet sind.

Die Gruppe der 35 - 59 Jährigen ist halt besonders exponiert ( oder unvorsichtig? ), die Gruppe der +80 Jährigen setzt sich halt weniger dem Risiko ( bleibt eh zu Hause? ) aus. Die andere Frage ist doch, wie viele von je 100 Infizierten schwer erkrankt oder gar intubiert werden muss.

Und: Man muss sich logischerweise die Alterspyramide ansehen. Wieviel 35- bis 59-Jährige leben im Ostalbkreis im Vergleich zu den über 80-Jährigen?

In my humble opinion

Arschgeige schrieb am 30.03.2020 um 23:03

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Die Zahlen können durchaus richtig sein, ebenso die Aussage, dass die Alten besonders gefährdet sind.

Die Gruppe der 35 - 59 Jährigen ist halt besonders exponiert ( oder unvorsichtig? ), die Gruppe der +80 Jährigen setzt sich halt weniger dem Risiko ( bleibt eh zu Hause? ) aus. Die andere Frage ist doch, wie viele von je 100 Infizierten schwer erkrankt oder gar intubiert werden muss.

Arschgeige

Ute Krauß schrieb am 30.03.2020 um 20:43

Sehr interessant und aufschlussreich, die neue Grafik mit Aufteilung nach Alter und Geschlecht.

Ja und die ganze Zeit erzählen sie uns die Risikogruppe sei ab 60!?!

Was stimmt den nun wenn die vorgelegten Zahlen richtug sein sollem???

Ute Krauß

Sehr interessant und aufschlussreich, die neue Grafik mit Aufteilung nach Alter und Geschlecht.

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