Ostalb-Linke fordern Grundrente

Politik Alexander Relea-Linder und Justin Niebius vom Kreisverband der Partei verweisen auf Modelle in Nachbarländern.

Aalen. Der Kreisverband Ostalb der Partei „Die Linke“ kritisiert die aktuelle Blockadehaltung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion bei der Einführung der Grundrente. „Die Bundesregierung gibt aktuell sehr viele Milliarden aus. Auch große Unternehmen erhalten derzeit Kredite von mehreren Milliarden Euro. Und dann kommt die CDU/CSU Bundestagsfraktion daher und sagt: Die Grundrente, die knapp über eine Milliarde kostet, können wir aber nicht bezahlen“, sagt Kreisrat Alexander Relea-Linder.

Dabei verweisen die Ostalb-Linken auf die ihrer Meinung nach erfolgreichen Rentenmodelle in zwei Nachbarländern Deutschlands. „In den Niederlanden gibt es eine echte Grundrente. Dort reicht es bereits aus, 50 Jahre in den Niederlanden zu leben, um als Single im Alter eine Grundrente von aktuell 1255 Euro netto zu erhalten, auch ohne Arbeit! Von so einer Rente können bei uns viele nur träumen, auch wenn sie über 35 Jahre hart gearbeitet haben“, sagt der Kreisvorsitzender der Linken, Justin Niebius.

© Schwäbische Post 18.05.2020 20:28
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