So schön ist's zwischen Aalen und Gmünd

Radtouren in der Region: Tour neun - der Remstalradweg
  • Fotos: Oliver Giers
Zwischen den beiden großen Städten im Kreis gibt es eine kurze, steigungsarme Radwegverbindung: Der Remstalradweg ist gewissermaßen die B29 der Radfahrer. Viel schöner ist die Fahrt, wenn man nicht unten am Fluss, sondern dies- und jenseits des Tals unterwegs ist - auf dieser Panoramarunde zwischen Aalen und Gmünd.

Start ist an der Scholz-Arena in Aalen. Wir nehmen den Waldweg, der am MTV-Heim nach Westen leicht abwärts führt, halten uns halbrechts und fahren rechts am Gelände der Hundefreunde vorbei. Danach links halten, zum Freibad Unterrombach, dort links auf den Radweg entlang des Rombachs. Wir folgen dem Radweg bis zum TSG-Sportgelände (Beschilderung: Richtung Essingen), dort rechts (in die Schulze-Delitzsch-Straße), dann durch die Bahn- und B29-Unterführung wir zum Möbel Rieger, dort müssen wir ein paar 100 Meter durchs Gewerbegebiet, das wir auf der leicht bergauf verlaufenden Dieselstraße (immer geradeaus südwärts) schnell wieder verlassen.


Beim Radweg-Schilderbaum rechts Richtung Essingen. Nun folgen wir ein Stück dem Verlauf des Schwäbische-Alb-Radwegs, auf dem holprigen Sträßle nach Essingen weitet sich zum ersten Mal der Blick, links sieht man Falkenberg und Teußenberg, in der Ferne schon bald den Rosenstein. Den 6500-Einwohner-Ort Essingen durchqueren wir an dessen Nordseite, wo wir ruhige Wohngebiete durchfahren (Humboldtstraße, die Hauptstraße queren und weiter auf dem Galgenweg abwärts). An der Wegekreuzung geradeaus auf die baumbestandene Rems zu, über die Brücke, am Pferdestall rechts, nun geht es gut einen Kilometer nach Hermannsfeld (immer leicht abfallen, eigentlich ein Radelgenuss, oft hat man hier allerdings den im Remstal häufigen Westwind vor der Nase). Im kleinen Ort Hermannsfeld nicht rechts (Remstalradweg), sondern links Richtung Lautern, wo man in der Ortsmitte schön am Bach eine erste Rast einlegen kann. Von dort aus folgen wir der Beschilderung Richtung Heubach, nun müssen wir ein paar Kilometer der Straße entlang fahren – wofür die schöne Aussicht entschädigt.


In Heubach, beim Ortseingang rechts runter (auf die Scheffelstraße), dann links (auf Radweg an der Mögglinger Straße bis zum Postplatz-Kreisel). Dort Richtung Bargau auf der Straße, die wir zum Glück nach 200 Meter schon wieder verlassen können (links Ziegelwiesenstraße, dann rechts, Adlerstraße). An der Sackgasse „Am Auhölzle“ rechts, über Feld- und Radweg nach Buch, dort auf dem Radweg nach Bargau bleiben.


Wenn im Oktober die neue Ortsumgehung Bargau eröffnet wird, kann man auf dem neu gebauten Parallel-Radweg um den Ort fahren – bis dahin bietet sich an - wenn keine Bauarbeiten sind - die brandneue, autofreie 7,50-Meter-Fahrbahn unter die Räder zu nehmen.
Am Fußballplatz in Bargau, beim neu gebauten Kreisverkehr, überqueren wir die Straße und nehmen den Radweg in Richtung Weiler, der an der Straße entlangführt. Nach gut einem Kilometer, an der Einmündung, rechts weiter, nach rund 300 Metern links hoch am Lindenhof vorbei.


Bei der Felix-Kapelle, an der man schön rasten kann, biegen wir rechts ab, vor dem Gewerbegebiet links auf geschotterten Weg einbiegen. Nach 500 Metern rechts, dann die zweite Abzweigung links (Breslauer Straße). An der nächsten Kreuzung geradeaus weiter (unübersichtliche Ecke: Vorsicht beim Abbiegen!), dann auf dem Feldweg weiter bis zur Einmündung an die nächste Kreisstraße (von Unterbettringen nach Waldstetten). Dieser folgen wir 100 Meter abwärts, dann geht’s nach links auf den Feldweg. Hier bietet sich ein schönen Blick auf die drei Kaiserberger, die man auf der gesamten Tour immer wieder sieht, denen wir hier am nächsten gekommen sind. 500 Meter weiter Rechtsabzweig, nach weiteren 600 Metern links, dann (nach 400 Metern) am Waldrand rechts. Nun verlassen wir endgültig den Höhenzug zwischen Alb und Tal, eine steile Abfahrt auf einem schmalen Sträßchen (vorsichtig fahren) geht’s abwärts ins Tal des Waldstetter Bachs.


Im Tal rechts (der Radweg ist auf der gegenüberliegenden Seite) auf den Ortseingang von Gmünd zusteuernd. An den nächsten zwei Kreisverkehren immer geradeaus, dann folgen wir der Klarenbergstraße (links) stadteinwärts. An der Einmündung weiter geradeaus, nach 300 Metern an der Kreuzung rechts hoch, gleich wieder links, dann sofort auf den rechts steil hochführenden Weg. Egal ob schiebend oder schwer tretend – keine Sorge, der Berg ist kurz, und oben erreichen wir den Wendepunkt der Tour, den Aussichtspunkt am Zeiselberg, wo ein schöner Biergarten zur Rast einlädt. Da ist es jetzt schon schön, bis zur Remstalgartenschau 2019 soll der Platz weiter aufgewertet werden.


Dann machen wir uns an den Rückweg auf der gegenüberliegenden Seite: auf dem Höhenzug nördlich des Remstals. Vom Zeiselberg steil abwärts, dann gleich rechts, nach 200 Metern quert der Radweg die Straße, wir halten die Richtung geradeaus. Nach 300 Meter links, über die Ampelkreuzung geradeaus auf die Rems zu. Dann überqueren wir auf einer imposant langen Fußgänger- und Radler-Brücke die Rems und die B29, von oben können wir dem Gmünder B29-Tunnel ins offene Maul schauen.


Wieder unten angekommen geht’s 50 Meter weiter am Rand der Bundesstraße entlang, dann links durch die kleine Bahnunterführung (die voraussichtlich 2018 geschlossen werden soll). Nach der Unterführung rechts, dann links ins Schießtal abzweigen, ein Radweg führt in einem Bogen um den Schießtalplatz, an der Fußgängerampel queren wir die Straße und radeln auf den Wald zu. Wir passieren den alten Eingang des Gmünder Freibads, es geht immer weiter dem asphaltierten Weg im Tal folgend, der sich zur Straße verbreitert, wenn das Firmenareal von Bosch erreicht ist. Dann geht’s an einer Schranke rechts vorbei und den Berg hoch nach Herlikofen. Im Ort zweiter Abzweig links, dann rechts, kurz vor der Hauptstraße links halten (Parkplatz). Vor der Tankstelle links auf Rad- und Fußweg, nach 50 Meter rechts, immer weiter geradeaus bis zur Einmündung am Autohaus. Dort links auf den Radweg, der parallel zur Straße verläuft. Gleich nach der GOA-Erddeponie rechts auf Schotterweg den Berg hoch, dem Weg folgen bis zum Kreisverkehr bei Brainkofen. Nun dem asphaltierten Weg, der am Igginger Wasserturm vorbeiführt, geradeaus folgen. In einer Senke scharf rechts, nach 200 Metern links auf Schotterweg. Dem geschwungenen Weg folgen bis zum Bauernhof, dort in die Asphaltstraße einmünden (links Richtung Schönhardt). An der nächsten Einmündung kurz vor dem Ort rechts, nach 100 Meter links weiter, dem Weg folgen. Nach einem Kilometer, am Bauernhof, rechts abwärts. An der Einmündung links.


Nach 600 Metern, beim kleinen Wanderparkplatz auf rechts abbiegenden Schotterweg. Immer dem Weg durch den Wald folgen, nach 900 Meter rechts aus dem Wald, nächster Abzweig links und ostwärts bis zur Straße. Die wird überquert, wir behalten die Richtung bei bis zum Gollenhof, dort links, weiter leicht bergan bis zum Waldrand. Wenn der erreicht ist, folgen wir dem Weg, der rechts zunächst am Waldrand entlang und dann in den Wald führt. Am nächsten Abzweig rechts, bald geht es abwärts durch den Sixenhof (Vorsicht vor landwirtschaftlichen Fahrzeugen). An der Kreuzung in der Senke halblinks auf den Weg, der gleich wieder bergauf führt. Wenn man das Wäldchen verlässt, erinnert die Landschaft ans Allgäu, die hohen Bäume im Süden verstellen zuverlässig den Blick auf die ehemalige Mülldeponie am Ellert.


Dem Weg folgen, durch den Wald, dann am Waldrand rechts und nach weiteren 100 Metern durch den Wald links unterhalb des markanten Kolbenbergs vorbei. Immer weiter am Waldrand bleiben, zuletzt auf holprigem Wiesenweg (zur Not schieben) bis zur (Landes-)Straße zwischen Forst und Dewangen. Die überqueren wir und fahren nun auf dem Höhenrücken am Schwalbenhof vorbei schnurstracks, den Braunenberg im Blick, auf Aalen zu, es sind die letzten Panorama-Genussmomente dieser Tour.


Immer geradeaus bis zum Wegedreieck, dort folgen wir dem Radweg-Schild nach rechts, der Weg führt uns nach Nesslau, wo es durch ein Wohngebiet abwärts geht bis zur Durchgangsstraße. Die wird gequert, nach 100 Meter geht es über den Rombach, vor dem Schützenhaus rechts, und bald kommen wieder die Flutlichtmasten der Scholz-Arena ins Blickfeld. Wir münden wieder ein auf die Anfangsmeter unserer Runde, und dann ist die Tour mit 60 Kilometern und gut 600 Höhenmetern zu Ende. Bernd Müller

© Schwäbische Post 26.05.2017 18:23
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