Übersicht: Hier wird Hilfe für Bedürftige und Corona-Betroffene angeboten

Im gesamten Ostalbkreis herrscht Ausnahmezustand und Menschen sind auf die Hilfe anderer angewiesen. Brauchen Sie Hilfe, oder kennen Sie jemanden, der Hilfe benötigt? Wir haben einige Hilfsangebote für die einzelnen Orte zusammengefasst: 

  • Symbolbild: pixabay

Wer braucht Hilfe, wer bietet Hilfe? Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend unseren Alltag ein. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt. Gefährdete Gruppen, wie zum Beispiel Senioren, haben ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Derzeit organisieren sich verschiedene privat organisierte Hilfsaktionen im Ostalbkreis, um im Alltag Unterstützung zu leisten. Wir haben nachfolgend einige Hilfsdienste aufgelistet. 

Auf zentralen Plattform auf Facebook wollen wir die Angebote weiterhin bündeln. Dort können sich vom Coronavirus Betroffene schnell und unbürokratisch austauschen und vernetzen. Oder mit einem Beitrag um Hilfe bitten. Ganz nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stark! Diese Austausch-Plattform finden Sie unter diesem Link - werden Sie am besten gleich Mitglied.

 Nachbarschaftshilfe –Tipps für Hilfsorganisationen von der Polizei

Gerade in der aktuellen Lage benötigen viele Menschen Unterstützung und Hilfe zum Beispiel für den Einkauf, den Gang zur Apotheke oder beim Ausführen des Hundes. Hilfsorganisationen leisten dabei einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Menschen vor der Ansteckung mit dem Corona-Virus. Jedoch könnten auch Haustürbetrüger und andere Kriminelle diese Notlage ausnutzen. Damit Hilfseinrichtungen und andere Formen der Nachbarschaftshilfe die Betroffenen und sich selbst vor den Maschen der Betrüger schützen können, sollten sie Folgendes beachten.

So bieten Sie professionell Hilfe an:

  • Schaffen Sie möglichst eine zentrale Koordinierungsstelle (über Kommunalverwaltungen, Kirchengemeinden oder andere Hilfsorganisationen) für Hilfesuchende und Helfende.
  • Erfassen Sie unter Berücksichtigung der datenschutzrechtlichen Regelungen die Kontaktdaten. Dokumentieren und überprüfen Sie ggf. die Hilfsdienste. Dies dient auch dazu, bei Fragen oder Unklarheiten später Hilfsleistungen nachvollziehen zu können.
  • Verpflichten Sie Helfende auf die Einhaltung der vom Robert-Koch-Institut
    empfohlenen Distanzabstände und Hygieneregeln.
  • Informieren Sie Hilfesuchende darüber, wer sie aufsuchen wird. Veranlassen Sie, dass sich Helfende unaufgefordert ausweisen.
  • Schaffen Sie Handlungssicherheit, indem Sie Zahlungsmodalitäten und Regeln wie z. B. in Bezug auf die Übergabe der Einkäufe festlegen.
  • Kommunizieren Sie an die Hilfesuchenden, dass keine Gebühren für die
    Hilfsdienste entstehen.
  • Wenden Sie sich bei verdächtigen Vorfällen direkt an Ihre örtliche Polizeidienststelle. 

So finden Sie Hilfe und Unterstützung:

  • Überlegen Sie, wer für welche Hilfeleistung ein vertrauensvoller Ansprechpartner wäre.
  • Wenden Sie sich zunächst an Personen, die Sie persönlich kennen und denen Sie vertrauen.
  • Nehmen Sie organisierte Hilfe zum Beispiel über die Kommunalverwaltung,
    über das DRK, die Kirchen und andere Hilfsorganisationen in Anspruch.
    Diese Stellen sollten den Kontakt zwischen Ihnen und den Helfenden koordinieren.

Achten Sie bei Übergabe Ihrer Einkäufe auf Ihre Sicherheit:

  • Achten Sie auf eine geordnete Übergabe ohne persönlichen Kontakt: Besorgungen sollten vor der Haustür abgestellt werden.
  • Vereinbaren Sie vorab, ob Sie den Einkauf im Voraus oder bei der Übergabe bezahlen. Händigen Sie keinesfalls EC- oder Kreditkarten aus.
  • Bevor Sie Ihre Haustür beim Klingeln öffnen: Vergewissern Sie sich, dass
    es sich um die angekündigte Hilfe handelt. Fragen Sie z.B. durch ein geöffnetes Fenster, durch die bei vorgelegtem Sperrriegel geöffnete Tür oder
    durch die Gegensprechanlage, wer vor der Tür steht.
  • Lassen Sie keine Unbekannten in Ihr Haus oder Ihre Wohnung.
  • Ziehen Sie andere Nachbarn für eine Übergabe hinzu, wenn Sie unsicher
    sind.
  • Melden Sie verdächtige Vorfälle unverzüglich bei der Polizei über den Notruf 110.
  • Nehmen Sie keine Hilfe von Fremden an, die sich unaufgefordert an Sie
    wenden.
  • Kaufen Sie nichts an der Haustür, das gilt auch für Schutzkleidung und Desinfektionsmittel. Seien Sie misstrauisch bei verlockenden Angeboten im Internet.
  • Sprechen Sie nicht über Ihre finanziellen Verhältnisse.
  • Reagieren Sie nicht auf angebliche Notsituationen im Zusammenhang mit
    dem Corona-Virus, in denen Sie jemanden persönlich oder eine Organisation finanziell unterstützen sollen 

Der aktuelle Sonder-Newsletter der Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ gibt einen Überblick über Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten im Quartier – von der Telefonhotline über Einkaufshilfen bis hin zu Angeboten, mit dem Hund der hochbetagten Nachbarin rauszugehen. „Wir erleben gerade eine sehr ernste Situation, die wir so in unseren Zeiten nie erlebt haben. Die Corona-Pandemie stellt uns vor Herausforderungen, die wir so noch nicht hatten. Die Entwicklungen sind sehr dynamisch, die Situation ändert sich rasant. Vor allem in Tagen wie diesen zeigt sich nochmals ganz deutlich, wie wichtig lebendige Quartiere für unser Land sind. Quartiere also, in denen die Menschen füreinander da sind, aufeinander aufpassen, zusammenhalten“, sagte Staatssekretärin Bärbl Mielich anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen Newsletters der Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“. Hier geht es zu Anmeldung https://www.quartier2020-bw.de/

Kleintierzuchtverein Bargau bietet Masken an

Die Masken sind ab sofort für den Eigenbedarf zu beziehen. Ihr Erlös kommt dem vereinseigenen Projekt für die Musterlösung  "Mobiles Hühnerstallprojekt" zugute.
Für alle Mitglieder des KTZV Bargau Z 382 e.V. kostet eine Maske 6 €, für Nicht-Mitglieder 9 €. Zu bestellen sind sie ab sofort unter der Mobilfunknummer 0170/8977764 (Jörg Erich Haselier, 2. Vorstand) oder per Email unter ktzv-bargau@email.de.

#EhrenGastHaus zur Unterstützung heimischer Restaurants und Gasthäuser:

Mit Hilfe von Fördermitteln durch das Ministerium der Justiz für Europa und Tourismus des Landes Baden-Württemberg greift der Schwäbische Alb Tourismus (SAT) gemeinsam mit der Donaubergland Tourismus GmbH, der Initiatorin des Projekts, die Solidaritätsaktion #EhrenGastHaus zur Unterstützung heimischer Restaurants und Gasthäuser nun für die gesamte Schwäbische Alb auf: Unter dem Motto “#EhrenGastHaus” rufen die Tourismusverbände die Öffentlichkeit dazu auf bei den lokalen Gastronomiebetrieben Gutscheine zu erwerben und dort somit Umsätze in dieser schweren Zeit zu generieren.

Auf der Internetseite www.schwaebischealb.de/ehrengasthaus sind alle Restaurants und Gasthäuser zu finden, die an der Aktion teilnehmen. Wer die Solidaritätsaktion unterstützen möchte, kann die dort gelisteten Betriebe direkt kontaktieren, einen #EhrenGastHaus-Gutschein mit einem Mindestwert von 50 Euro bestellen und den Betrag direkt an den jeweiligen Betrieb überweisen.

Zu einem späteren Zeitpunkt (nach der Krise) kann der Gutschein dann eingelöst werden. Die Gutscheininhaber sollen hierfür vorab bei dem jeweiligen Restaurant reservieren und die Einlösung ihres #EhrenGastHaus-Gutscheins ankündigen. Als Unterstützer in dieser außergewöhnlichen Notlage werden die Ehrengäste dann besonders verwöhnt.

Telefonaktion:

Die Katholischen Dekanate Ostalb und Heidenheim haben sich mit der Caritas Ost-Württemberg zusammengetan, um Menschen in Corona-Not, aber auch in anderen Fällen, direkte Hilfe anzubieten. „Wir starten eine Telefonaktion, bei der wir sowohl im sozialen, als auch im seelsorgerlichen Bereich Gespräche anbieten“, beschreibt Markus Mengemann, Regionalleiter der Caritas Ost-Württemberg.
In den Caritas-Zentren in Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd laufen die Fäden zusammen. Die Telefone sind von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 13 Uhr besetzt. „Wir hören uns das Anliegen an und vermitteln dann zu einer unserer Fachkräfte aus den sozialen Diensten oder in die Seelsorge“, erklärt Markus Mengemann. Durch den breiten, sozialpädagogischen Fächer der Caritas, der von Beratungen in familiären Konfliktsituationen, über Einzelberatung, Hilfestellung bei Suchtproblematiken oder allgemeinen sozialen Problemen reicht, ergänzen die Katholischen Dekanate das telefonische Gesprächsangebot mit ihren seelsorgerlichen Kräften.

Kontaktlos in Kontakt – Die Telefonaktion von Kirche und Caritas
Telefon für Menschen in Corona-Not besetzt von Montag bis Freitag von 9 bis 13Uhr
Caritas-Zentrum Aalen: 07361-80642-40
Caritas-Zentrum Heidenheim: 07321-3590-0
Caritas-Zentrum Schwäbisch Gmünd: 07171-104200

Bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ immer zu erreichen:

Der Deutsche Frauenrat stellt die Frage, wie hängen die aktuelle Corona-Krise und das Thema Gewalt an Frauen zusammen? Außerhalb der behördlichen Öffnungszeiten, sind die Polizei und das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ immer zu erreichen. Die SOLWODI BW Fachberatungsstelle mit Sitz in Aalen ist in der Zeit der Corona-Krise Samstag- und Sonntagsvormittag vom 8 Uhr bis 12 Uhr unter der Nummer 07361-812 59 91 zu erreichen. Die Beratung ist anonym, kostenlos und individuell.

VfR hilft:

Um zu zeigen, dass die Mitglieder des VfR Aalen für die Ostalb da sind, starten sie ab sofort die Aktion „VfR hilft“: Einkaufen, Gassigehen und Solidarität gegenüber anderen während der Zeit der Ausgangsbeschränkungen. Das ist nach den verkündeten Maßnahmen wichtiger denn je. Zusammen mit der Crew 11, der TAAlentschmiede, der VfR Interessengemeinschaft und der VfR Altherren unterstützen der Verein Bedürftige! Wenn Sie derzeit auf Hilfe angewiesen sind, dann freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht.
Wir sind von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 18 Uhr für Sie erreichbar: Telefon: (07361) 52488 12
E-Mail: info@vfr-aalen.de

„Freunde“ bieten „Telefonplausch“ an: Wer allein lebt und  während dem Corona-Ausnahmezustand trotzdem mal mit jemand reden möchte, darf sich an die Aktion „ Freunde schaffen Freude e. V. Wenden. Auf dem Anrufbeantworter unter der Tel. Nr. (07327) 5405 kann man seine Telefonnummer hinterlassen. „Freunde“ sind gerne bereit,  Rückrufe zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu tätigen.  Es handelt sich um keine professionellen  Beratungsgespräche, sondern eher wie um einen „ Plausch mit jemand aus der Nachbarschaft“.

Auch die Projektbeauftragte der „Herz-und Zeitverschenker“ - Martin Müller - ist jeweils am Montag und Mittwochnachmittag persönlich und zu anderen Terminen über Anrufbeantworter (natürlich mit Rückrufangebot) telefonisch unter (07321)- 489575 zu erreichen.

DRK Aalen:

Gemeinsam mit dem Aalener Frischedienst Schierle richtet der DRK-Kreisverband Aalen einen Lieferservice für Lebensmittel ein. Seit dieser Woche können nun, über das DRK-Bürgertelefon (07361 387 900) oder die Homepage (www.drk-aalen.de/DasDRK/Aktuelles/Corona-Versorgung) unterschiedlich große Lebensmittelpakete bestellt werden. Diese werden dann, direkt vor Ihre Haustüre geliefert. Abwechslungsreich zusammengestellte Versorgungspakete in zwei unterschiedlichen Größen werden bestückt mit regionalen Produkten. Wichtig hierbei: Die Produkte werden zum Einkaufspreis an hilfsbedürftige Bürgerinnen und Bürger weitergegeben, der Inhalt kann leicht variieren. Der Transport durch den Fahrdienst des DRK-Kreisverbandes Aalen e.V. erfolgt für die Abnehmer der Versorgungspakete umsonst.

Evangelische Kirchengemeinde Aalen:

Besorgungen, Einkaufshilfe oder z.B. einen Abholdienst von der Apotheke bietet die evangelische Kirchengemeinde an. Bitte melden Sie sich im Sekretariat, Tel (07361) 95620 oder bei Pfrin Bender, Tel (07361) 33155.

Gemeinde Waldstetten:
Gemeinde Waldstetten hat einen Hilfsdienst für ältere und hilfsbedürftige Menschen eingerichtet. Es beteiligen sich erfreulich viele junge Menschen, wie Fußballer, Handballer, Jugendbeirat....
 Unser Angebot haben wir auf unserer Gemeindehomepage www.waldstetten.de eingestellt. Ansprechpartnerin im Rathaus Waldstetten ist unsere Quartiersmanagerin Magdalene Rupp unter der Rufnummer (07171) 403-57.

Ellwangen:
Wenn Sie niemanden kennen, der dringend notwendige Einkäufe für Sie erledigen oder Sie bei anderen wichtigen Tätigkeiten unterstützen kann, dann melden Sie sich unter der Telefonnummer (07961) 84-410 oder per E-Mail unter der Adresse: corona-hilfe@ellwangen.de.

Das Hilfetelefon der Stadt ist täglich von 8 bis 12 Uhr erreichbar. Möglicherweise wird Ihnen nicht am selben Tag geholfen werden können, die Hilfe wird aber schnellstmöglich erfolgen. Die Stadt Ellwangen hat die Initiative „Ellwangen hilft sich“ geschaffen, um betroffene Personen zu unterstützen und Ihnen bei der Erledigung wichtiger Alltagsarbeiten zu helfen, z.B. für den Einkauf oder die Abholung von Medikamenten.

Gemeinde Schöneberg:

Unterstützung bei Einkäufen und seelsorgerlichen Fragen:  Die Pfarrei Schönenberg unterstützt zusammen mit dem Krankenpflegeverein Schönenberg alte und kranke Mitmenschen, die niemand haben, um die notwendigen Einkäufe zu erledigen. Bitte im Pfarrbüro unter (07961) 919370 melden. Als Ansprechpartner für Sorgen und Nöte steht das Kloster Schönenberg unter (07961)  919350 zur Verfügung

Oberkochen:

Die Stadtverwaltung hat ab sofort eine hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet, die in der aktuellen Situation nicht in der Lage sind, selbst einzukaufen oder über Angehörige oder Nachbarn einkaufen zu lassen. Die Notfalltelefonnummer lautet (07364) 27-444 und ist montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr erreichbar

Der katholische Krankenpflegeverein Oberkochen bietet in der Coronarzeit seine Unterstützung an. In Kooperation mit der ökumenischen Nachbarschaftshilfe und mit den Ministranten erledigen wir  notwendige Besorgungen für ältere und kranke Mitbürger. Tel. unter (07364) 955544.

Neresheim

Die Corona-Pandemie schränkt zunehmend unseren Alltag ein. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt. Personengruppen, wie zum Beispiel Senioren, unterliegen einem erhöhten Ansteckungsrisiko. Die Caritas Neresheim bietet in diesem Zusammenhang Hilfe an und übernimmt Einkäufe für ältere Menschen, die auf keine Familienangehörigen zurückgreifen können. Bitte melden Sie sich bei Bedarf bei der Caritas-Beauftragten Elisabeth Klaus, Telefonnummer 07326 9688024.

Bopfingen:
Die Gemeinderatsfraktion und der Ortsverein der SPD-Bopfingen setzen ein Zeichen der Solidarität und bieten kostenlose Besorgungen für ältere und kranke Menschen in Bopfingen und den Teilorten an. Die Helfer bieten an, die Einkäufe zu erledigen und sie stellen sie vor die Haustür. Da die Helfer persönlichen Kontakt vermeiden, ist das Ansteckungsrisiko sehr gering. 

Meldung erfolgen am besten per Mail unter dr.cmerk-rudolph@gmx.de oder telefonisch unter 0177/8231855 oder 0175/8680747 oder 0152/22932411.

Die Stadt Bopfingen richtet angesichts der aktuellen Coronakrise gemeinsam mit den Kirchengemeinden, dem Gewerbe- und Handelsverein und dem REWE Markt einen Hilfsdienst für ältere Menschen oder sonstige hilfsbedürftige Personen ein. Hierzu wird im Rathaus unter der Nummer 07362 / 801-66 eine Hotline eingerichtet, die von Montag bis Samstag von 7 Uhr bis 18 Uhr erreichbar ist. 

Über den „Bopfinger Lieferservice“ des GHV und des REWE Marktes können ab Montag, 23. März Lebensmittel und wichtige Güter des täglichen Bedarfs direkt bei der Hotline bestellt werden. Bestellungen die zwischen 7 Uhr und 14 Uhr eingehen, werden ab 16 Uhr durch ehrenamtliche Fahrer noch am gleichen Tag ausgeliefert. Nach 14 Uhr eingehende Bestellungen werden am darauf folgenden Tag zugestellt. Um die Produkte auswählen zu können erhalten die Bopfinger Haushalte am Wochenende einen Katalog, in dem die verfügbaren Produkte unter einer laufenden Nummer aufgeführt sind. Bei den Produkten handelt es sich um Waren und Lebensmittel der REWE eigenen Produktlinie „Ja“. Für diese Linie besteht derzeit die größte Lieferverlässlichkeit. Die Bezahlung soll bei Lieferung möglichst kontaktfrei an der Haustür erfolgen, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Um den Vorgang zu beschleunigen werden Cent-Beträge auf den vollen Euro auf- oder abgerundet. 

Darüber hinaus können sich hilfsbedürftige Personen im Sinne einer Nachbarschaftshilfe in allen weiteren Fällen an die Hotline wenden. Die Anliegen werden an die Kirchengemeinden weiter geleitet, die diese dann mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern soweit möglich erledigen. Wer den Bopfinger Hilfsdienst ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich ebenfalls bei der Hotline melden. 

Essingen:
"Essingen hilft!“
erreichen Bedürftige und Menschen, die helfen wollen, über Telefon, E-Mail und sämtliche Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook. „Wir nutzen alle aktuell vorhandenen Kanäle“, so Krannich, der ein ausrangiertes Smartphone als Kontakttelefon mit eigener Nummer und Mailadresse eingerichtet hat. Zudem sollen Flyer, Plakate und Abreißzettel mit den Kontaktadressen im Ort verteilt werden, im Rathaus und in den Arztpraxen ausliegen. Die Gemeinde Essingen stellt die Informationen auf ihre Homepage.

So ist „Essingen hilft!“ zu erreichen:
Handy und Messenger (WhatsApp, Threema, Signal, Telegram, Facebook): (0157) 34 603 904
E-Mail: Essingen.hilft@web.de
Facebook: www.facebook.com/essingen.hilft
Telefon Pfarramt: (07365) 222.

Riesbürg: 
Für Hilfsdienste/Lieferservice für Lebensmittel wenden Sie sich bitte an die Ortsvorsteherinnen/Ortsvorsteher oder an die Gemeinde über die Mobil-Nr. 0160/1676763 Die Gemeindeverwaltung richtet für Seniorinnen und Senioren sowie Alleinerziehende und Alleinstehende einen Hilfsdienst z.B. für die Besorgung von Lebensmittel oder Medikamenten ein. Dieser Service ist für Sie kostenfrei.

Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an die Ortsvorsteherin/den Ortsvorsteher: OV Julian Schwarz, Pflaumloch Tel. 09081/6807 OVin Gabriele Hala, Utzmemmingen Tel. 09081/3579 OVin Margarete Förstner, Goldburghausen Tel. 09081/273038 oder an die Gemeindeverwaltung über die Mobil-Nr. 0160/1676763

Fachsenfeld/Treppach/Affalterried:
Fachsenfelder Schlosshexen
: Der Fasnachtsverein möchte Menschen in Fachsenfeld und den Teilorten helfen und für sie einkaufen gehen. Seit Freitag arbeiten die Fachsenfelder Schlosshexen daran, das Angebot bekannt zu machen.Die Fachsenfelder Schlosshexen sind telefonisch zu erreichen unter (0151) 40192780 oder (0151) 58117117 oder per E-Mail an Gemeinsam@Schlosshexa.de. Die Fachsenfelder Schlosshexen konnten ihr Angebot sowie den „Einzugsbereich“ (jetzt auch Treppach und Affalterried) in den vergangenen Tagen sorgar noch deutlich erweitern.

Malteser:
Der Malteser Hilfsdienst bietet seinen Menüservice nun auch für Menschen in häuslicher Isolation an. Das berichtet Heiko Born, der Bezirksgeschäftsführer Nord- und Ostwürttemberg. Warme Mahlzeiten werden dabei nach Hause geliefert. „Bei Bedarf kann auch ein Einkaufsservice angeboten werden“, sagt Heiko Born. Ansprechpartner dafür sind die Pflegedienstleitungen, telefonisch zu erreichen in Aalen unter Tel. (07361) 9394-45 und in Ellwangen unter (07961) 9109-17.

DRK:
Der DRK-Kreisverband Aalen e.V. hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Beantwortet werden Fragen rund um die Dienstleistungen des Roten Kreuzes im Altkreis Aalen sowie die Möglichkeiten zum Helfen aufgezeigt. Es ist außerdem möglich z.B.  Essen auf Rädern zu bestellen. „Deutsches Rotes Kreuz in Aalen, Bürgertelefon, wie kann ich Ihnen helfen?“ – Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Aalen sind ab Montag 23. März, wochentags, zwischen 8 – 18 Uhr für Sie da (07361) 387 900

Ehsan Farsi in Aalen: 
Auch der Aalener Student Ehsan Farsi und seine Freundin Katharina Puscher wollen Helfen. Für Menschen in häuslicher Isolation, Senioren und anderen aus der sogenannten Risikogruppe kaufen sie ein und liefern an die Haustür. Ehsan Farsi hat die Nummer (0157) 50109363 und Katharina Puscher die (0157) 74441657. Wer möchte, kann auch ein E-Mail schreiben an die Adresse corona@initiative-aalen.de.

Sportallianz Aalen:

Auf Initiative von Vorstandsmitglied Karl-Heinz Vandrey wurde eine Aktion auf den Weg gebracht mit dem Ziel, vor allem älteren oder hilfsbedürftigen Personen aus dem Verein bzw. dem Vereinsumfeld gerade jetzt in schwierigen, unsicheren Zeiten tatkräftig und kostenlos bei den kleinen Dingen und Problemen des Alltags unter die Arme zu greifen. Auch die Vereinsgaststätten im Hirschbachtal „Bei Sonja“ Tel. (07361) 5006944 sowie Tennisheim im Spiesel Tel. (07361) 74533 beteiligen sich mit günstigen Tagesessen in Verbindung mit einem Bring-Service an dieser Aktion. Dazu hat die Aalener Sportallianz eigens eine Emailadresse eingerichtet, über die sich betroffene Menschen zu jeder Zeit an den Verein wenden können:
gemeinsam-helfen@sportallianz.com
Außerdem ist unter (07361) 999 00 33 auch eine persönliche telefonische Kontaktaufnahme möglich.

Schwäbisch Gmünd: 
Die Verwaltung der Stadt Gmünd arbeite derweil an ihrem eigenen Helfernetzwerk „Gmünd hilft“. Es bestehe aus verfügbaren Mitarbeitern der Stadt und des Deutschen Roten Kreuz (DRK), Vereinsmitgliedern und Ehrenamtlichen. Mit „Gmünd hilft“ will die Stadtverwaltung Senioren und andere Bürger ohne Angehörige, die das Haus nicht verlassen können oder wollen, schützen und unterstützen. Für Anfragen an „Gmünd hilft“ gilt die Hotline (07171) 603 5030 und 07171/3506-32. Die Linksjugend Ostalb wird sich an der Aktion beteiligen und ruft dazu auf, sich ebenfalls daran abzuschließen, um Solidarität in schwierigen Zeiten in den Mittelpunkt zu rücken.

Der Kreisverband Schwäbisch Gmünd des DRK stehe unter der Nummer (07171) 3506 32 zur Verfügung. Zu den Diensten gehöre neben dem Einkaufen auch das Ausführen von Haustieren. Ebenso können Telefonate im Fall von Einsamkeit oder Unsicherheit vermittelt werden. Die Stadt bittet darum, eine Stofftasche mit einer Einkaufsliste und den voraussichtlichen Kosten an die Tür zu hängen, um persönliche Kontakte zu vermeiden.

Auch die Junge Union (JU), die Jugendorganisation der CDU, möchte helfen. Die JU Deutschland habe die Aktion „Einkaufshelden“ ins Leben gerufen. Helfer und Hilfesuchende können sich online unter www.die-einkaufshelden.de registrieren. Dort gebe es auch einen Ausdruck, den sich Helfer an die Tür hängen können, um mehr Hilfesuchende zu erreichen. Um mitzumachen, brauche man keine Parteimitgliedschaft. Der Dorfladen Großdeinbach macht ebenfalls ein Angebot, um die Versorgung aufrecht zu erhalten. Der Service richte sich vorrangig an Senioren aber auch an Alleinerziehende oder Alleinstehende. Der Service sei kostenlos, allerdings werde für die ehrenamtlichen Helfer eine „kleine Entschädigung“ erwartet. Wer den Dienst in Anspruch nehmen will, kann sich von 9 bis 11 Uhr telefonisch unter (07171) 9992349 anmelden.

Nachbarschaftshilfe Großdeinbach: Wer zur  zur Risikogruppe gehört oder älter
als 60 Jahre, eine  Vorerkrankung hat und nicht aus dem Haus kann, dem hilft die Nachbarschaftshilfe Großdeinbach. Die Nachbarschaftshilfe unterstützt beim Einkauf, erledigt wichtige Besorgungen oder geht mit dem Hund spazieren. Wer jünger ist als 35 Jahre darf auch gerne mithelfen und sich bei der Nachmarschaftshilfe anmelden. Telefonisch erreichen kann man die Nachbarschafthilfe unter der 0176 311 851 76 

Bettringen: 

Ortschaftsrat, Bürgerverein und Stadtteilkoordination von Bettringen bietet Menschen, die momentan das Haus nicht verlassen können/sollen, Hilfe an. Sie können von Montag bis Donnerstag zwischen 9.Uhr und 12.00 Uhr beim Bezirksamt Bettringen unter der Telefonnummer (07171) 805466 (oder 83399 oder 86124) anrufen und Ihre Bestellung durchgeben. Noch besser ist es allerdings, wenn Sie diese Bestellung per E-Mail an bezirksamt.bettringen@schwaebisch-gmuend.de  durchgeben. Benötigt wird neben den Artikeln in der gewünschten Menge Name,  Adresse und Telefonnummer und verwenden diese Angaben auch nur zur Abwicklung Ihrer Bestellung, die spätestens einen Tag vor der Auslieferung bis 12 Uhr vorliegen muss.  Die Einkäufe werden entweder dienstags oder donnerstags geliefert. Näheres erfahren Sie unter der angegebenen Telefonnummer immer zwischen 9 Uhr und 12 Uhr.  Durch eine Nähaktion, an der sich viele Hobbynäherinnen ehrenamtlich beteiligen, werden im Moment Atemschutzmasken hergestellt. Erhältlich sind sie kostenlos, mit der Bitte um eine Spende an den Bettringer Bürgerverein. Die Ausgabestellen kann man auf der Homepage des Vereins (www.bettringer-buergerverein.de) erfahren.
Dort kann man auch per E-Mail-Kontakt aufnehmen, wenn man sich an den Aktionen beteiligen will oder Material zur Verfügung stellen kann

Waldstetten/Wißboldingen:

Der Spiel- und Trainingsbetrieb bei den Fußballern des TSGV Waldstetten und den Wißgoldinger Handballern bei der HSG Winzingen-Wißgoldingen-Donzdorf ruht. Da kamen die Aktiven beider Ballsportarten unabhängig voneinander auf die Idee, nicht mobilen Kranken, vulnerablen Senioren und alleinstehenden Hilfsbedürftigen zu helfen. Die Sportler sind bereit, nicht nur Medikamente und Lebensmittel zu besorgen, sondern auch mittels Telefondienst Kontakte zu pflegen, um der Vereinsamung der Risikogruppen vorzubeugen.  Koordiniert wird der Helferdienst in Waldstetten und Wißgoldingen von der Quartiersmanagerin Magdalene Rupp (Mail-Adresse: magdalene.rupp@haus-lindenhof.de und Rufnummer: (07171) 403-57. 

Iggingen:

Der KjG-Iggingen möchte hilfsbedürftigen Mitbürgern unter die Arme greifen. Etwa indem sie die  Möglichkeit bieten Einkäufe im Supermarkt, Metzger, Bäcker, Gemüse-/ Obstladen oder Apotheke zu erledigen. Ansprechpartner sind:

Felix Leinmüller: Tel.: 0176 99639225, E-Mail: felix.leinmueller@gmail.com

Felix Schöttle: Tel.: 0151 61873633, E-Mail: felix_schoettle@gmx.de

Hilfsangebot des Wer hilft wem-Vereins Jagstzell:
Der Verein möchte in der Gemeinde Jagstzell einen Einkaufsdienst für die Leute anbieten, die auf Grund von Vorerkrankungen oder weil sie in Quarantäne sind, nicht aus dem Haus können. In den örtlichen Geschäften werden Dinge des täglichen Bedarfs besorgt - das Angebot  kostenfrei. Einzelheiten werden mit den Leuten telefonisch abgesprochen. Telefonnummer: 0152 04975552 nicht unter der gewohnten Nummer, da das Büro im Rathaus bis auf weiteres nicht besetzt ist.

Westhausen und Lippach:

Die Gemeinde Westhausen hat für Senioren und Alleinerziehende, die auf Unterstützung angewiesen sind und anderweitig keine Hilfe bekommen können, einen kostenlosen Hilfsdienst organisiert. Dieser kann beispielsweise die Besorgung von Lebensmitteln oder Medikamenten übernehmen. 

Ansprechpartnerin für Hilfsdienste in Westhausen und Umgebung ist die Schulsozialarbeiterin der Propsteischule Westhausen, Bettina Strohm. Sie koordiniert die Anliegen und ist täglich telefonisch von 8 bis 12.00 Uhr unter (07363) 84-47 oder per E-Mail unter bettina.strohm@propsteischule.de erreichbar. 

Für den Teilort Lippach wird der Hilfsdienst vom Ortschaftsrat Lippach übernommen. Koordinator ist hier Ortsvorsteher Rudolf Haas. Kontaktdaten: Tel. (07363) 4535, E-Mail: rudihaas1959@gmx.de

Heubach

In Vorbereitung auf die kommenden Wochen, hat die Stadtverwaltung Heubach eine Nachbarschaftshilfe aufgebaut. Damit sollen Personen unterstützt werden, für die auf Grund des Alters oder von Vorerkrankungen ein besonderes. Fühlen Sie sich gesundheitlich dazu in der Lage, gehören nicht zur Risikogruppe und möchten in dieser aktuellen Situation gerne helfen?

Ihre Hilfe ist z.B. in folgenden Bereichen gefordert: Erledigungen von Einkäufe des täglichen Bedarfs, Gassi gehen mit dem Hund, wichtige Schriftstücke zur Post/Amt bringen, Arzneimittel bei der Apotheke abholen, telefonisch Kontakt halten „Geht es Ihnen heute gut?“

Alle Hilfsangebote und Hilfsanfragen laufen zentral im Familienbüro der Stadt Heubach zusammen: Tel.-Nr. (07173) 181-45 oder E-Mail an familienbuero@heubach.de. Die Telefonnummer ist ab Montag, den 23. März  täglich von 8 Uhr bis 18 Uhr erreichbar

Rehnenhof/Wetzgau:

Auch im Stadtteil Rehnenhof/Wetzgau gibt es das Angebot „Gmünd HILFT“. Die Lebensmittel werden bei einem ortsansässigen Supermarkt gekauft. Größere Mengen an Lebensmitteln oder Verbrauchsgütern können allerdings nicht eingekauft werden. Auch wird ein Apothekendienst übernommen – wichtige Medikamente können gegen Rezept und entsprechende Gebühren überbracht werden.

Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils Rehnenhof/Wetzgau, die diesen Service nutzen möchten, wenden sich bitte an folgende Rufnummer 0151-18983943. Bestellungen können von Montag bis Freitag zwischen 8und 12. Uhr angenommen werden. Unter dieser Telefonnummer können sich auch weitere freiwillige Helfer melden, die Einkaufsdienste übernehmen wollen. Die Aktion wird am Montag, dem 23. März, starten.

Aalen-Dewangen:

In der aktuellen Situation der Corona-Pandemie sollen auch Menschen in Dewangen mit all seinen 
Teilorten, die ein besonderes Schutzbedürfnis haben oder durch häusliche Isolation oder Quarantäne 
das Zuhause nicht verlassen können, Hilfe erhalten.

Ortsvorsteherin Andrea Zeißler und Ortschaftsrat Helmut Gentner haben gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus verschiedenen Dewanger Vereinen die Gruppe „Dewangen gemeinsam“ ins Leben gerufen. Insbesondere sollen Einkäufe im Wellandmarkt erledigt und Rezepte bei Apotheken eingelöst werden.

Ab Donnerstag, 26. März, sind die Helfenden wie folgt zu erreichen: Telefonisch unter 0176 233 980 74 werktags von 9-12 Uhr und von 15-17 Uhr oder per E-Mail unter dewangen.gemeinsam@t-online.de  

 SG Röttingen/Oberdorf/Aufhausen

Die gut vernetzten Spieler des SG Röttingen/Oberdorf/Aufhausen und die verantwortlichen der SG, die zu größten Teilen nicht zur Risikogruppe gehören, sind über mehrere Ortschaften verteilt und möchten Hilfe in den Gebieten  Röttingen, Oberdorf, Aufhausen, Baldern, Kirchheim oder Trochtelfingen leisten.
Ihr Angebot zielt darauf ab, in diesen Bereichen Menschen helfen zu wollen, die aktuell
beispielsweise durch ihr Alter gefährdet und damit gleichzeitig in ihrer Versorgung eingeschränkt
sind,  Natürlich völlig losgelöst davon, ob die Person am Wochenende auf dem Sportplatz
Unterstützung anbietet oder nicht. Daher gilt: Wenn Sie hilfe  beim Einkäufen brauchen oder jemanden kennen der Hilfe benötigt, kann man sich unter der Email: einkaufshilfe@teamsg.de und den Hotlines melden. 
Hotline 1: 0175/9600759
Hotline 2: 0160/90265590
Hotline 3: 0162/2131854
Pizzabestellungen: 0152/55715833 

Adelmannsfelden: 

Adelmannsfelden Im Zuge der Ausbreitung des Corona-Virus hat sich Vereinsleitung des TSV Adelmannsfelden – als größter Verein in der Gemeinde –dazu entschlossen, einen Einkaufs- und Lieferservice bzw. Botengänge für die Bürger der Gemeinde Adelmannsfelden anzubieten.

Das entgeltfreie Angebot richtet sich an Personen in der Gemeinde Adelmannsfelden, welche ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen sollen und dürfen, an ältere Mitbürger die sich vor Ansteckungen schützen möchten oder zur Risikogruppen mit Vorerkrankungen gehören. Die Anfragen mit Einkaufs- und Lieferwünschen von Vorstand Uwe Berroth koordiniert: Telefonisch oder per WhatsApp: 0171/2441648 bzw. per E-Mail: buub04@web.de. Um unnötige Rückfragen bei schriftlichen Eingängen zu vermeiden, bitten wir um konkrete Einkauflisten und der genauen Zieladresse.

Ellwangen-Pfahlheim/Stödtlen/Ellenberg

Der Malteser Hilfsdienst hilft allen Menschen, denen empfohlen wird, in Zeiten der Corona-Krise ihr Haus nicht mehr zu verlassen. Wenn Bürgerinnen und Bürger davon betroffen sind und niemand haben, der für sie die notwendigen Einkäufe tätigt, springen die Malteser ein und helfen. Die Malteser bieten eine Einkaufshilfe für diese Menschen in den Gemeinden Stödtlen, Ellenberg und Pfahlheim an.

Falls Sie Hilfe beim Einkaufen benötigen, melden Sie sich bitte unter der Telefonnummer 07961 /  910925 (Dienstag 13.30 bis 16.30 Uhr, Mittwoch, Donnerstag und Freitag 8.30 bis 11.30) Uhr. Täglich rund um die Uhr steht auch die Telefonnummer 0157 5416 3470 zur Verfügung.  Wenn Ihnen eine Person in ihrem Umfeld bekannt ist, die Hilfe benötigt, so weisen sie bitte auf die Hilfeleistung des Malteser Hilfsdiensts hin.

Pommertsweiler:

"Wir in Pommertsweiler" möchte helfen. Jeder der dieser Tage Hilfe bei Einkäufen oder Erledigungen braucht, darf sich bei der Initiative melden unter: 07963/ 8419730 . Täglich zwischen 11 und 12 und 15 bis 16 Uhr oder Anrufbeantworter. 

Unterkochen: 

Unterkochen gemeinsam! Fußballverein bietet Hilfe an.
Angebot Ab Freitag sind die Helfer des FV 08 Unterkochen im Einsatz. So sind sie zu erreichen. 
In der aktuellen Situation der Corona-Pandemie sollen auch Menschen in Unterkochen und Teilorten, die ein besonderes Schutzbedürfnis haben oder durch häusliche Isolation oder Quarantäne das Zuhause nicht verlassen können, Hilfe erhalten. Insbesondere sollen Einkäufe im Lebensmittelbereich erledigt und Rezepte bei Apotheken eingelöst werden. Ab Freitag, 27. März, sind die Helfer wie folgt zu erreichen: telefonisch Montag bis Samstag von 8.30 bis 16 Uhr unter 0160 45 74 168 oder per E-Mail: kontakt@fv08unterkochen.de

Lorch

Lorcher bieten Menschen, die durch Corona besonders gefährdet sind, ihre Hilfe an. Wenn Sie beim Einkaufen oder bei Besorgungen Unterstützung benötigen, wenden Sie sich an eine der hier genannten Kontaktadressen:
Evangelische Kirche Lorch, Pfarrer Messerschmidt, Tel. 07172/7391 mail: pfarramt.lorch-nord@elkw.de
Katholisches Pfarramt, Pfarrer Nentwich, Tel. 07172/184910, mail: StKonrad@drs.de
Evangelische Kirche Waldhausen, Pfarrer Golder, Tel. 07172/6460, mail: Lukas.Golder@elkw.de 
Nachbarschaftshilfe Lorch, Jonathan Fritz, Tel. 0151/26164596 und facebook
Fußballabteilung TSV Waldhausen, Kenny Spengler, Tel. 0162/6962398 und facebook
Wer Hilfe benötigt oder seine Hilfe anbieten will, kann sich auch an die Stadt Lorch unter Tel. 07172/1801-0 oder info@stadt-lorch.de wenden. 

Stödtlen: 

Die Malteser (Tel. 07961/910 925, 0157/54 163 470) und die AHS e. V. (Tel. 0151/64 307 243, 0151/ 64 307 246) bieten einen Einkaufsservice an, für Personen, die nicht zum Einkaufen gehen können oder dürfen.

Neunheim:
Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus haben sich die aktiven Fußballer des VfL Neun-
heim dazu entschieden einen Einkaufs- und Lieferservice für die Bürger in Neunheim anzubieten. Das ent-
geldfreie Angebot wird für Personen in Neunheim, welche ihre Häuser und Wohnungen nicht verlassen dürfen, an ältere Mitbürger die sich vor Ansteckungen schützen möchten oder zu einer Risikogruppe mit Vorerkrankungen gehören, angeboten. Unter der Telefon-Nr. 07961/5070962 kann man sich von Montag bis Freitag in der Zeit von 10 bis 17 Uhr melden und seine Wünsche entsprechend durchgeben. Wichtig ist, dass genaue Einkaufslisten und genaue Zieladressen angegeben werden.

Abtsgmünd

Folgende Ansprechpartner bieten für Personen, die aus aktuellem Anlass ihr Haus nicht ver-lassen dürfen bzw. können, ihre Hilfe bei alltäglichen Erledigungen wie bspw. Einkaufen, Rezepteinlösungen, etc. an:
Für Abtsgmünd:
• Wolfgang Haas, Kolpingsfamilie Abtsgmünd e.V.,  Tel. 0173-6 56 04 23
• Roland Diepelt, Nah und Gut, Tel. 07366-73 88
• Obstbau Abele, Mail rainerabele@arcor.de, WhatsApp 0171-9 48 10 81, Fax 0715-12 09 18 70
Für Pommertsweiler: 
• WIP e.V., Tel. 07963-8 41 97 30
Für Untergröningen:
• Gabi Stelzer, Tel. 0175-8 04 16 83

Telefon Gmünd:

Die 1050 Erziehungs- und Familienberatungsstellen, die in Deutschland flächendeckend zur
Verfügung stehen, haben sich schnell auf die Situation eingestellt. Auch wenn die Beratungsstellen
nicht mehr persönlich aufgesucht werden können, bieten die Fachkräfte umfassende
Beratung an – meist per Telefon. Familien finden auf bke.de mit Eingabe ihrer Postleitzahl
eine Erziehungs- und Familienberatungsstelle in ihrer Nähe. Sobald es wieder möglich
ist, kann auf die telefonische Beratung auch wie gewohnt ein persönliches Gespräch
folgen. Die Erziehungs- und Familienberatung der Canisius-Beratungsstellen in Schwäbisch Gmünd ist unter den Rufnummern  07171-180820,  07171-180819

Bartholomä:

In Bartholomä tragen jetzt in dieser Krisenzeit die dörflichen und nachbarlichen guten Strukturen. Die Bürger helfen sich gegenseitig. Unsere Einzelhändler im Dorf haben aktuell ihr seit Jahren bestehendes Angebot, unsere Bürgerinnen und Bürger bei Bedarf gerne auch zu beliefern, erneuert.
Damit alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Dorf unterstützt werden, damit wir alle möglichst in einem guten Kontakt – telefonisch oder über social media – stehen, wollen die beiden Kirchengemeinden und die Gemeinde Bartholomä über das Projekt von „miteinander-füreinander in Bartholomä“ die bestehenden Hilfsangebote und bestehende Strukturen stärken und bei Bedarf unterstützen.

Beide Kirchengemeinden und die Gemeinde Bartholomä haben festgelegt, ihre Hilfsangebote und -anfragen zentral im Rathaus Bartholomä anzunehmen: Tel.-Nr. 07173 97820-30 oder E-Mail an: jessica.benz@bartholomae.de.  Sie erreichen Frau Benz am besten telefonisch oder per Email. Die Telefonnummer ist ab Dienstag, 31.03.2020, werktäglich von 9 Uhr bis 11 Uhr geschaltet. Selbstverständlich können Sie sich auch bei den jeweiligen Pfarrämtern melden.

 Hilfstelefon Frauen-helfen-Frauen:

Den Sorgen und Nöten von Mädchen und Frauen nimmt sich die Beratungsstelle von Frauen helfen Frauen e.V. an. Die Beratung ist anonym und kostenlos.
Der Verein berät ebenfalls in Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (es besteht auch ein Therapieangebot) und hat ein zweiwöchiges Rechtsberatungsangebot. Wir beraten auch Verwandte und Menschen aus dem nahen Umfeld von betroffenen Mädchen und Frauen. Telefonzeiten:  Montag  9-12 Uhr und 14 -16 Uhr, Mittwoch 9-12 Uhr, Donnerstag 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Freitag 9-13 Uhr. Unter  der Nummer 0157/34 27 44 47
 Telefonzeiten bezüglich sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche: Montag, Dienstag, Mittwoch 14-17 Uhr unter der Rufnummer: 0162/46 37 997 E- Mail Adresse: frauen-helfen-frauen-gd@web.de

© Schwäbische Post 26.04.2020 13:42
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