VERKEHR / 2006 gab es 51 Unfalltote an Bahnübergängen - Ursachen vielfältig

Mutproben, Unaufmerksamkeit und Ungeduld

Gewagte Mutproben junger Autofahrer sowie schlicht Unaufmerksamkeit und Ungeduld sind nach Erkenntnissen von Experten die Hauptursachen für tödliche Unfälle an Bahnübergängen. Nur in drei Prozent der Fälle seien Kollisionen an Bahnschranken und Andreaskreuzen auf technische Probleme oder menschliches Versagen der Zugführer zurückzuführen, sagte Eberhard Waldau, Vorstandsmitglied vom ADAC Berlin-Brandenburg, gestern in Potsdam. ADAC, Bahn und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) werben mit der Initiative 'sicher drüber' für mehr Aufmerksamkeit beim Überqueren von Bahngleisen. In ganz Deutschland gebe es 21 400 Bahnübergänge.
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