URTEIL

Freispruch für Ex-ENBW-Chef

Das Landgericht Karlsruhe hat den früheren ENBW-Chef Utz Claassen von sämtlichen Korruptionsvorwürfen in Sachen WM-Tickets freigesprochen. Die Versendung von Gutscheinen für die Fußball-WM 2006 an sieben Politiker war demnach keine strafbare 'Klimapflege'. Die Staatsanwaltschaft, die 450 000 Euro Geldstrafe (90 Tagessätze) gefordert hatte, sei damit 'grandios gescheitert', sagte Claassen. Der Vorsitzende Richter erklärte: 'In der Einladung durch einen Sponsor zu öffentlichen Veranstaltungen ist grundsätzlich keine Vorteilsgewährung zu sehen.' Der Energiekonzern ENBW hatte sechs Mitglieder der Landesregierung, sowie Matthias Machnig (SPD),
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