KENIA

Dutzende verbrennen in Kirche

Bei den schweren Unruhen nach dem umstrittenen Wahlsieg des Amtsinhabers Mwai Kibaki bei der Präsidentenwahl in Kenia sind gestern mehr als 210 Menschen gestorben. Aufgebrachte Anhänger der Opposition lieferten sich Straßenschlachten mit der Polizei und griffen Angehörige vom Stamm der Kikuyu an. Zu dieser größten Bevölkerungsgruppe gehört auch der wiedergewählte Kibaki. Oppositionskandidat Raila Odinga gehört dagegen dem Stamm der Luo an, der sich in Kenia lange Zeit als unterdrückt empfand. Bei einer grausamen Eskalation der Gewalt verbrannten Dutzende Frauen und Kinder bei lebendigem Leib in einer Kirche. Nach Medienberichten hatten
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