Ekelfleisch-Händler muss sitzen

Landgericht verurteilt Unternehmer zu drei Jahren Gefängnis
Der Verkauf von 313 Tonnen Ekelfleisch an Lebensmittel-Händler hat einem Unternehmer aus Bayern drei Jahre Gefängnis eingetragen. Der ehemalige Kühlhaus-Betreiber aus Illertissen hatte Schlachtabfälle umdeklariert. Dafür verurteilte ihn das Landgericht Memmingen gestern. 'Er wollte sich dadurch eine dauerhafte Einnahmequelle von erheblichem Umfang schaffen', sagte die Vorsitzende Richterin über die Taten. Die Verteidigung kündigte Revision an - sie hatte auf Freispruch plädiert. Der 46 Jahre alte Angeklagte beteuerte stets seine Unschuld. Das Gericht geht aber davon aus, dass er 2004 den Betrug mit ungenießbarem Fleisch eingeleitet hat.
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: