STRAFRECHT: Härtestes Urteil bislang

Als 'eher symbolisch' bezeichnete der Tübinger Strafrechts-Professor Jörg Kinzig bereits einen Tag vor der Urteilsverkündung den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung im Falle von Andreas H. 'Bei lebenslang kommt er nur raus, wenn er eine gute Prognose hat. Dann macht die Sicherungsverwahrung keinen Sinn mehr, denn dafür braucht er ja eine schlechte Prognose.' Kinzig kann sich auch nicht entsinnen, dass ein zur Tatzeit 18-Jähriger in Deutschland jemals so hart verurteilt worden wäre. Der Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht sieht generell einen Trend zu härteren Urteilen: 'In der Bevölkerung gibt es derzeit ein sehr starkes Sicherheitsbedürfnis.'
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