Jugendamt räumt im Fall Lea Versäumnisse ein

Keine Reaktion auf Hinweise besorgter Nachbarn - Zweijährige elendig verhungert
Im Fall der verhungerten Lea aus dem oberpfälzischen Tirschenreuth hat nun auch das Jugendamt schwere Versäumnisse eingeräumt. Auf einen Hinweis besorgter Nachbarn sei nicht mit einem Hausbesuch reagiert worden, sagte Jugendamtsleiter Albert Müller. Die Behörde habe den Hinweis nicht als akute Gefährdung eingestuft. 'Das war ein Versäumnis. Es hätte in angemessener Zeit ein Hausbesuch stattfinden müssen.' Personelle Konsequenzen aus dem Fall hat das Amt aber nicht gezogen. Die Zweijährige war vor einer Woche tot in ihrem Kinderbett gefunden worden; Lea war verhungert und verdurstet. Nachbarn hatten das Amt schon vor einem halben Jahr
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