Alles begann im Pestjahr 1633

Die Geschichte der Oberammergauer Passionsspiele ist untrennbar mit der Pest im Dreißigjährigen Krieg verbunden, die im Jahr 1633 zahlreiche Einwohner hinwegraffte. Die Bürger gelobten, alle zehn Jahre ein 'Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus' aufzuführen, sollte die Pest keine weiteren Opfer fordern. Nach der Überlieferung starb von da an kein Einheimischer mehr an der tödlichen Seuche. An Pfingsten 1634 spielten die Oberammergauer zum ersten Mal. 1750 schuf der Ettaler Benediktinermönch Ferdinand Rosner eine Neufassung im Sinne des geistlichen Barocktheaters. 1860 überarbeitete Josef Alois Daisenberger
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