KOMMENTAR · AFGHANISTAN: Die Gefahr wächst

An solche Nachrichten darf man sich nie gewöhnen: drei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan getötet, mehrere schwer verletzt. Eine grausame Statistik, hinter der sich persönliche Schicksale verbergen. Überraschen dürfen solche Ereignisse trotzdem nicht. Auch der einst ruhigere Norden Afghanistans ist längst ein modernes Schlachtfeld. Dass Bundeswehrsoldaten von einer ruhigeren Phase seit September 2009 reden, obwohl fast täglich Patrouillen beschossen werden, spricht Bände. Der Überfall, bei dem gestern drei Bundeswehrsoldaten starben, hat eine neue Qualität. Mehr als 200 Talibankämpfer sollen daran beteiligt gewesen sein. Das sieht nicht
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