KOMMENTAR · BUNDESPRÄSIDENT: Strich durch Merkels Rechnung

Angela Merkel wollte mit Ursula von der Leyen das Vakuum im Schloss Bellevue möglichst rasch und störungsfrei füllen. Die Sozialministerin wäre eine populäre Nachfolgerin des bis zu seinem unrühmlichen Abgang durchaus beliebten Horst Köhler gewesen. Dazu eine Berufspolitikerin und strikt loyal gegenüber der CDU-Vorsitzenden. Doch die eigene Partei machte der Bundeskanzlerin einen Strich durch diese Rechnung. Anders als 2004, als Merkel ihren Wunschkandidaten Köhler gegen eher zaghaften Widerstand durchsetzte, stellten sich einige Ministerpräsidenten der Union quer. Eine weibliche Doppelspitze in den beiden wichtigsten Ämtern der Republik,
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