IN DEN SCHLAGZEILEN: Ein Geldhai als Gutmensch

Jetzt hat der Kunstmäzen sein größtes Kunststück als Unternehmer vollbracht: Nicolas Berggruen, 49 Jahre alter Weltbürger neuen Stils, kann Karstadt retten, die angestaubte Warenhaus-Ikone des deutschen Wirtschaftswunders. Das ist für den Sohn des berühmten jüdischen Kunstsammlers Heinz Berggruen, den die Nazis außer Landes vertrieben hatten, mehr als eine betriebswirtschaftliche Herausforderung, eine Herzensangelegenheit. Milliardär ist er mit seinen Aktienkäufen und Unternehmensbeteiligungen längst. Doch sonst wirkt er wie das Gegenstück zum Klischee des Investors: jugendliches Aussehen, nichts von Imponiergehabe, fast scheu, nachdenklich
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