Schwefelsäure im Rhein verdünnen

Schwefelsäure ist in verdünnter Form keine große Gefahr für Gewässer, sagt Martin Panthöfer, Fachmann für Anorganische Chemie an der Universität Mainz. Grundsätzlich sei konzentrierte Schwefelsäure jedoch eine hoch aggressive Substanz. Bei Kontakt könne sie zu schweren Verätzungen führen. Experten an der Unglücksstelle beraten, ob sie die Säure über Monate in den Rhein leiten und dann erst den Tanker bergen. Die Alternative, nämlich den Tanker jetzt zu bergen, wäre mit dem Risiko verbunden, dass er auseinanderbricht und die Schwefelsäure auf einmal in den Rhein läuft. Die Säure nach und nach abzulassen hält Panthöfer für
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