'Gorch Fock' ist nicht mehr Chefsache

Untersuchungskommission stellt keine Verfehlungen an Bord des Segelschulschiffs fest
Entwürdigende Rituale, sexuelle Belästigung, überzogener Drill: All das hat die Marine-Kommission zur 'Gorch Fock'-Affäre bei ihren Ermittlungen kaum feststellen können. Verfehlungen an Bord wertet sie als Einzelfälle. Der neue Verteidigungsminister Thomas de Maizière will die Aufklärung der Affäre nun nicht mehr als Chefsache behandeln, sagte ein Sprecher. Morgen soll sich der Verteidigungsausschuss mit dem 98-seitigen Bericht der Untersuchungskommission befassen. Die Ermittler befragten innerhalb eines Monats 221 Offiziersanwärter und 192 Angehörige der Stammbesatzung. Ausgangspunkt für die Affäre war der Tod einer Kadettin am 7.
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