KOMMENTAR · JAPAN: Strategie gegen die Angst

Die japanische Regierung hat das eigene Volk wochenlang über das wahre Ausmaß des Atomunfalls in Fukushima im Unklaren gelassen. Gerade nach dem 25. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl stellt sich die Frage, ob die Welt - und vor allem die Japaner selbst diesmal mit der gleichen Empörung - reagieren sollten, wie seinerzeit auf die Verschleierungstaktik der Sowjetführung. Die Antwort ist ein Jein. So zynisch es klingt: Wenigstens zu Beginn der Krise hat Japans Regierung verständlicherweise die Priorität nicht auf absoluten Strahlenschutz, sondern das Ausschalten des Fluchtinstinkts gesetzt. Denn im Gegensatz zur Ukraine ist Japan
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