KOMMENTAR · S-21-PROTEST: Die Gewaltfalle

Trotz aller oft aufgepeitschten Emotionalität: Der Markenkern des Protests gegen das Bahn-Milliardenprojekt Stuttgart 21 war bisher seine Friedfertigkeit. Einmal, Ende September 2010, war dies anders: Nicht vom Volke ging alle Macht aus, sondern von einer durch die damalige Landesregierung instruierte, martialisch auftretende Polizei. Die Bilder von durch Wasserwerfer und Knüppel verletzte Demonstranten haben sich so sehr in die schwäbische und badische Seele eingegraben, dass sie Stefan Mappus die Macht kosteten. Und jetzt? Zwar kommt nicht überraschend, dass kurz vor dem Stresstest die Proteste wieder zunehmen. Die jüngsten Gewalttätigkeiten
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