Das Seebad Prora - eine 4,5 Kilometer lange NS-Hinterlassenschaft

Im 4,5 Kilometer langen Baukoloss in Prora auf der Ostseeinsel Rügen sollten nach dem Willen der Nationalsozialisten knapp 20 000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen. Er wurde zwischen 1935 und 1939 von der NS-Freizeitorganisation 'Kraft durch Freude' (KdF) geplant und teilweise auch gebaut. Neben dem Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und dem Berliner Olympiastadion ist das 'Seebad der 20 000', wie das Projekt auch genannt wurde, eine der größten architektonischen NS-Hinterlassenschaften. Die Planung mit Festhalle und Schwimmbädern lag in den Händen des Kölner Architekten Clemens Klotz. Acht Bettenhäuser mit insgesamt 10 000 Gästezimmern
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