LEITARTIKEL · BERLINER MAUER: Sinnbild der Grausamkeit

Der Baubeginn der Berliner Mauer am 13. August 1961 ist ein Sinnbild für die Teilung Deutschlands und die Grausamkeit der Parteidiktatur, die sich Deutsche Demokratische Republik (DDR) nannte. Dieser Einschätzung stimmen längst nicht alle Deutschen zu. Laut einer Forsa-Umfrage hält jeder zehnte Berliner den Mauerbau für 'nötig und gerechtfertigt'. Ein Viertel der Befragten stimmten der Aussage zu, dass der Mauerbau seinerzeit richtig war. Viele Jugendliche in Ost-Deutschland, sagt der Historiker Klaus Schroeder, glaubten der damaligen Begründung der DDR-Führung, die Mauer sei 'ein antifaschistischer Schutzwall', der nur dem Frieden diente.
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