IN DEN SCHLAGZEILEN: Vom 'Kardinal' zum Krisenminister

Die Fahndung nach dem Killer von Toulouse war für Claude Guéant eine Feuerprobe. Nach gut einem Jahr im Amt des französischen Innenministers hat der ehemalige Generalsekretär des Élysée-Palasts gezeigt, dass er nicht nur als rechte Hand von Staatspräsident Nicolas Sarkozy die Fäden hinter den Kulissen ziehen kann. In Toulouse, als die Polizei das Haus des Terroristen stürmte, war Guéant vor Ort. Er war es auch, der sich nach dem tödlichen Finale übernächtigt vor die Kameras stellte und Frankreich das Geschehen erklärte. Der 67-Jährige kann auf eine klassische Laufbahn als Staatsbeamter zurückblicken: Nach dem Jura-Studium besuchte
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