KOMMENTAR: Die Risiken nicht im Griff

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet der Wall-Street-Top-Banker, der das bisher solideste und rentabelste US-Bankhaus führt und permanent gegen zu viele Fesseln für die Banken wettert, einräumen muss, dass sich seine 'Experten' verzockt haben. Satte 2 Milliarden Dollar haben sie bei JP Morgan Chase mit Wetten auf Kreditprodukte in den Sand gesetzt. Innerhalb von sechs Wochen. Und es könnte noch sechs- oder siebenstellige Beträge dazu kommen. Wenigstens räumt jener Jamie Dimon - Jahresgehalt 2011 rund 23 Millionen Dollar - sein, dass sein Haus selbst schuld ist und er ganz offenbar sehr genau wusste, welch riskante Spiele getrieben werden.
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