ZWISCHENRUF: Renaissance der Rundung

Wer sich über Renaissance-Kunst kundig machen mag, schlage nicht den Weg in geisteswissenschaftliche Bibliotheken ein, blättere auch nicht in Kunstmagazinen oder im 'FAZ'- Feuilleton. Nein, man lese in Blättern, die Fachkompetenz haben: im Fall von Raffaels 'Sixtinischer Madonna' also in der 'Super Illu'. Zum einen kennt sich das Blatt in ostdeutschen Befindlichkeiten aus, und das berühmte Gemälde hängt nunmal in Dresden. Zum anderen sind dort Spezialisten in Sachen weibliche Anatomie am Werk. Wenn diese nun vermelden, die Madonna wäre als Model im 21. Jahrhundert chancenlos, muss man das ernst nehmen. 'Super Illu' zitiert sogar einen leibhaftigen
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