KOMMENTAR: Politik nach Macho-Muster

Die Tür zu den Finanzmärkten stehe Spanien derzeit nicht offen, sagte der Finanzminister des Landes gestern. War das jetzt ein Hilferuf an die europäische Staatengemeinschaft, Madrid unter den Rettungsschirm zu nehmen? Nein - denn gleichzeitig betont die Regierung, dass man dies nicht wolle. Was ist davon zu halten? Welchen Schluss zieht der Finanzinvestor, der Spanien Geld leihen soll, aus solchen Widersprüchlichkeiten? Genau den richtigen: Die Politik hat das Problem nicht unter Kontrolle. Das Ergebnis ist Unsicherheit, die Zinsen für Staatsanleihen steigen - bis die Tür zur Geldbeschaffung an den Märkten ganz zufällt. Politik funktioniert
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