POLITISCHES BUCH: Narzissmus als Antriebsfeder

Dass Gier die Antriebsfeder vieler Investmentbanker und damit eine der Ursachen der Finanzkrise war, ist eine immer wiederkehrende These. Der Spiegel, den der erfahrene Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz der Konsumgesellschaft vorhält, bestätigt diesen Befund - und weitet ihn noch aus. Gier, so schreibt Maaz, ist kein spezifischer Wesenszug von bedenkenlosen Zockern, sondern Ausdruck einer narzisstischen Störung, die gerade bei Prominenten häufig zu diagnostizieren ist, also bei Managern, Politikern und Unterhaltungsstars. Die Selbstverliebtheit geht mit der Unfähigkeit zur Empathie einher. Wer nur mit sich beschäftigt ist, hat kein Empfinden
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