KOMMENTAR · EU: Nichts Rettendes in Sicht

Selbst hartnäckige Optimisten können trübsinnig werden angesichts der fortgesetzten Malaise der Europäischen Union. Der Eindruck, dass das ohnehin nie homogene Gebilde gerade ganz auseinanderfällt, ist nicht verfehlt. Zwar haben Regierungschefs, Kommission und Parlament schon immer gestritten, wenn es um die Finanzen der Union ging. Doch nie wurde schon zu Beginn des entscheidenden Gipfels so laut über Scheitern und Verschieben geredet. Es ist nicht so, dass das Kind jetzt im Brunnen läge. Brüssel kann noch ein paar Monate lang ohne mittelfristigen Finanzplan leben, auch wenn es damit für das eine oder andere geförderte Projekt eng wird.
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