Berufliche Vertraulichkeit

Paragraph 53 der Strafprozessordnung regelt die Zeugnisverweigerung aus beruflichen Gründen. Demnach müssen Geistliche, Verteidiger des Beschuldigten, Rechtsanwälte, Patentanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Hebammen nichts sagen, was ihnen bei ihrer Tätigkeit bekannt geworden ist. Gleiches gilt für so genannte Berufshelfer. Schweigen dürfen auch Mitarbeiter anerkannter Beratungsstellen, Abgeordnete und Journalisten. Zeugen, die sich oder Verwandte durch eine Aussage selber strafbar machen, können ebenso die Aussage verweigern wie Angehörige
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