Rentenkürzung nach Sexvorwurf: Priester scheitert

Vergeblich hat ein katholischer Pfarrer, dem die Kirche wegen eines Sexualdelikts die Bezüge gekürzt hat, ein weltliches Gericht angerufen. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) in Mannheim erklärte sich für diesen Disziplinarakt nicht zuständig. Die nach kirchlichem Recht verhängte Gehaltskürzung unterliege nämlich nicht der Kontrolle durch die staatliche Gerichtsbarkeit, urteilte der 4. Senat. Damit wurde der Antrag des Pfarrers abgelehnt, ihm vorläufig "Rechtsschutz" gegen die Entscheidung seines Dienstherrn zu gewähren. Dem Pfarrer im Ruhestand wurde vorgeworfen, er habe in den 1960er-Jahren Minderjährige sexuell belästigt.
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