SPD will Kindergeld reformieren

Familien mit geringem Einkommen sollen mehr erhalten
Die SPD will im Falle eines Wahlsieges das Kindergeld für Geringverdiener erhöhen. Aus einem Papier von Parteivize Manuela Schwesig und Fraktionsvize Dagmar Ziegler geht hervor, dass die SPD dafür mit zwei bis drei Milliarden Euro Kosten pro Jahr rechnet. Gutverdiener sollen zwar nicht weniger Kindergeld erhalten. Sie würden aber Steuervergünstigungen verlieren, weil der Betreuungsfreibetrag wegfiele. Aus der Union kam Kritik: Eine Schlechterstellung von Mittelschicht-Familien sei "Ausbeutung der Leistungsträger in unserer Gesellschaft", sagte Familienexpertin Dorothee Bär (CSU).
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