LEITARTIKEL · DOPING: Eine eiskalte Show

Das eiserne Gesetz des Schweigens, das den Radsport seit Jahrzehnten im Doping-Sumpf gefangen hält, hat auch Lance Armstrong nicht gebrochen. In seiner perfekt inszenierten TV-Beichte hat er zwar viel gesprochen, aber reichlich wenig gesagt. Keine Namen, nichts grundlegend Neues, allein Fakten, die ohnehin schon bekannt waren - dank der umfangreichen und akribischen Nachforschungen der US-Anti-Doping-Agentur (Usada), nicht aufgrund seines Geständnisses. Die Worte der Reue sind sogar noch bescheidener ausgefallen, als die seiner traurigen Vorgänger. Kurz zusammengefasst: Alle haben es gemacht, ich war der Beste unter ihnen. Soll uns das vielleicht
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