KOMMENTAR: Richtiger Schlussstrich

Wer Deutschland und seine Wirtschaft historisch und ökonomisch in Begriffe fassen will, kommt um den klangvollen Namen Krupp nicht herum. Krupp, heute Thyssen-Krupp, steht für Stahl, für Ruhrgebiet, für kraftvolle Industrie - auch für eine zweifelhafte Rolle unter den Nationalsozialisten. Dem Strukturwandel der Internationalisierung, der die Stahlproduktion andernorts günstiger machte, musste sich der Konzern aus Essen, der immer noch 150 000 Mitarbeiter beschäftigt, stellen. Er tat es zuletzt ohne Fortüne. Man darf den Absturz der deutschen Industrie-Ikone getrost atemberaubend nennen. Milliardenverluste bei zwei Werken in USA und Brasilien
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