KOMMENTAR · WAFFENHANDEL: Heuchelei

Es ist keine Überraschung, dass das Abkommen zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels gescheitert ist - bemerkenswert wäre das Gegenteil gewesen. Denn was unter Aspekten der Menschlichkeit schmerzt, ist aus machtpolitischer Perspektive naheliegend: Die Staaten, die das Abkommen blockieren, haben eigene Interessen, Waffen an Verbündete zu liefern oder selbst zu beziehen; sie sind außenpolitisch isoliert; zu glauben, ihre Regierungen würden sich in dieser Lage Gesten der Humanität leisten, ist naiv. Es ist absurd, dass mit Nordkorea, Syrien und dem Iran ausgerechnet drei Staaten, die in der Schurkenliga spielen, die Regeln des Waffenhandels
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