NSU-Prozess: Kritik an Gericht hält an

Die Verteilung der Beobachtersitze im NSU-Prozess sorgt weiter für Kritik: Türkische Politiker kritisierten scharf, dass türkische Medien und Diplomaten das Verfahren vor dem Oberlandesgericht (OLG) München nicht verfolgen könnten. Da acht der zehn Opfer der Terror-Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) türkische Wurzeln hatten, sei die Türkei direkt betroffen und Partei, sagte der für die Auslandstürken zuständige Vize-Ministerpräsident Bekir Bozdag. Die regierungsnahe türkische Zeitung "Todays Zaman" schrieb in einem Leitartikel, das Vorgehen des Gerichts zeuge von einer "schützenden Haltung gegenüber Rassisten und rechtsextremen
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