Verbraucher müssen draufzahlen

Leidtragende sind die Verbraucher. Ihr Endkundenpreis setzt sich zusammen aus dem Preis für den Einkauf, Netzgebühren - und 50 Prozent Steuern und Abgaben. Wird der Strom im Einkauf billiger, wächst paradoxerweise die im Strompreis enthaltene Umlage zur Förderung von Wind- und Solarstrom. Denn gezahlt werden muss die Differenz zwischen dem für den Strom erzielten Preis und dem festen Vergütungssatz für jede Kilowattstunde Solar- oder Windstrom. Am Donnerstag, als mehr Wind- und Solarstrom als zuvor prognostiziert erzeugt wurde, fiel der Preis an der Strombörse je Kilowattstunde auf zeitweise 0,7 Cent - normal sind 5 Cent. Immerhin musste
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