Jiddische Lieder

Mit dem Lied "Makh tsu di eygelekh" ("Schließe deine kleinen Augen") hatte die Mutter ihre Tochter in den Schlaf gesungen. "Brechen wir auf, mein Kind, um unser Glück zu suchen. Gott hat uns die Welt verschlossen, überall herrscht Nacht", heißt es in diesen Versen. "Ich spürte schon als Kind, dass etwas Besonderes an diesen jiddischen Liedern war", erinnert sich Helene Schneiderman, die international gefeierte Stuttgarter Mezzosopranistin. Doch erst viel später habe sie die Melancholie dieser Melodien und die Macht dieser Worte wirklich begriffen. "Vieles, was meine Eltern uns über ihre schrecklichen Erlebnisse während des Holocausts nicht
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