Juncker will bis zur Neuwahl weitermachen

Trotz des Bruchs seiner Koalition will Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker bis zur geplanten Neuwahl im Herbst weiterregieren. Wegen einer Geheimdienst-Affäre hatte der sozialdemokratische Koalitionspartner Junckers Christsozialen die Unterstützung versagt. Der 58-Jährige sagte gestern nach einer Kabinettssitzung, er werde mit Großherzog Henri über das weitere Vorgehen sprechen. Dessen Entscheidung wolle er nicht vorgreifen. Regierungssprecher Guy Schuller betonte, die Regierung sei voll funktionsfähig. Noch gestern wollte Juncker dem Großherzog die Neuwahl vorschlagen. Damit würde Junckers Regierung faktisch im Herbst zurücktreten.
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