Richterin kritisiert Suhrkamp-Chefin scharf

Suhrkamp-Chefin Ulla Unseld-Berkéwicz sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Die "Welt" zitierte gestern aus einer Urteilsbegründung des Landgerichts Frankfurt, die auch dpa vorliegt. Richterin Claudia Müller-Eising schreibt, Ulla Unseld-Berkéwicz habe sich "grob treuwidrig" gegenüber den Mitgesellschaftern verhalten. Die Feststellung einer groben Treuwidrigkeit könne grundsätzlich staatsanwaltschaftliche Ermittlungen nach sich ziehen, so das Blatt. Gegen Unseld-Berkéwicz werde aber nicht ermittelt. Unseld-Berkéwicz hält über die Familienstiftung 61 Prozent des Verlags, Hans Barlach über seine Medienholding AG 39 Prozent.
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