Familie zweifelt an Suizid-Theorie

Im Fall des Zeugen im NSU-Komplex, der kurz vor einer Befragung durch die Polizei in seinem Auto verbrannt ist, hat sich erstmals dessen Familie öffentlich zu Wort gemeldet. Der Vater des damals 21-jährigen Florian H. äußerte gegenüber der SÜDWEST PRESSE erhebliche Zweifel an der Suizid-Theorie der Polizei: So habe sein Sohn keineswegs Liebeskummer gehabt. Als Aussteiger aus der rechten Szene sei er aber bedroht worden. "Er hat am Vorabend einen Anruf erhalten, der ihn sehr verstört hat", sagte der Vater unserer Zeitung. Florian H. war am 16. September in einem Auto am Cannstatter Wasen verbrannt. Am selben Tag sollte er vom Landeskriminalamt
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