ROMAN · INGRID NOLL: HAB UND GIER (FOLGE 53)

Dann konnte ich mir den Traum vom Eigenheim abschminken. Nur nichts anmerken lassen, war meine Devise, als ich diplomatisch auswich: "Da mir bis jetzt alles wie ein Märchen vorkommt, habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, wie es weitergehen soll. Vorerst muss ich eine Menge regeln, zum Beispiel für den Grabstein sorgen." "Ich muss gestehen", sagte Frau Altmann, "dass ich Bernadettes Grab noch nie besucht hatte. Die Inschrift ist mir völlig unverständlich, können Sie mir erklären, was das bedeuten soll?" Ich zuckte mit den Schultern. Die gute Frau wird sich noch wundern, was mal auf Wolframs Grabstein stehen wird, dachte ich. Doch vorerst
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