Merkel brüskiert Kandidaten für EU-Chefposten

Vor der Europawahl spitzt sich der Konflikt darüber zu, ob der kommende EU-Kommissionschef aus dem Kreis der Spitzenkandidaten berufen werden muss. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beharrte gestern darauf, nicht automatisch den Spitzenkandidaten der siegreichen Partei als Kommissionspräsidenten zu nominieren. Der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, Martin Schulz, kritisierte Merkels Haltung und warnte vor einem "Anschlag auf die europäische Demokratie". "Nach dem Lissabon-Vertrag ist es so, dass das Parlament auf Vorschlag des Rats der Staats- und Regierungschefs den Kommissionspräsidenten wählt und dass dabei der Rat den Ausgang der
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