HINTERGRUND: Bundesweites Warnsystem

Extreme Hitze: Während der Hitzewelle im Sommer 2003 starben allein in Deutschland mehr als 1000 Menschen. Um gerade Alte und Kranke besser vor den Auswirkungen extremer Temperaturen zu schützen, richtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein bundesweites Warnsystem ein, das Mitte 2005 in Betrieb ging. Die Meteorologen errechnen dabei die thermische Belastung sowie die gefühlte Temperatur. Liegt diese bei 32 Grad oder mehr, richten sie im Regelfall eine Warnmeldung an Lagezentren sowie die Gesundheitsministerien der Länder. Von dort geht sie an Altenpflegeheime oder Krankenhäuser. Die Pfleger dort sind angehalten, Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen
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