WM-Euphorie wird in Syrien schnell zur Gefahr

In Syrien gilt die WM als "unreligiös". Junge Aktivisten schalten dennoch heimlich den Fernseher an - und riskieren ihr Leben. Abu Ibrahim ist Fußball-Fan. Das ist ein Problem, denn er lebt im Norden Syriens in der Provinz Raqa. Dort also, wo die Terrorgruppe Isil mit Bomben und Gewehren für die Errichtung eines arabischen Gottesstaates kämpft. Und wo Menschen ihr Leben riskieren, wenn sie den Fernseher einschalten, um die WM in Brasilien zu verfolgen. "Fußball, sagen sie, lenke den Geist davon ab, Gott zu ehren", sagt Ibrahim. Das 5:1 der Niederlande über Spanien hat er im Haus eines Freundes verfolgt. Heimlich. "Wir hatten Angst, dass
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