S21: Ermittlungen gegen früheren Polizeipräsidenten

Ex-Polizeipräsident Siegfried Stumpf drohen vier Jahre nach dem eskalierten Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner juristische Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den früheren Spitzenbeamten wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung im Amt. Das teilte die Anklagebehörde gestern mit. Ausschlaggebend dafür sind Aussagen von zwei angeklagten Polizisten, die sich vor dem Landgericht Stuttgart wegen des Wasserwerfer-Einsatzes mit mehr als 160 Verletzten verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft wirft Stumpf vor, als Einsatzleiter am 30. September 2010 seine Kräfte nicht davon abgehalten zu haben, mit den Wasserwerfern
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