Im Neubau mit alten Problemen

Frankfurt, Deutschlands Banken-Hauptstadt, ist um ein Hochhaus der Hochfinanz reicher: Die Europäische Zentralbank (EZB) ist in ihren neuen Euroturm (Bildmitte) umgezogen. Beim Umzug haben Präsident Mario Draghi und seine Kollegen im EZB-Rat die alten Probleme mitgenommen. Die Zentralbank kämpft gegen die Wirtschaftskrise in einigen Euro-Ländern, die die gemeinsame Währung gefährden. Wenn der Rat hier am 22. Januar wieder tagt, wird er womöglich beschließen, was bislang tabu war: den Kauf von Staatsanleihen in großem Stil. Draghi will damit seine letzte und schärfste Patrone abschießen. Bundesbankchef Jens Weidmann ist dagegen. Eines
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